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Zur Fastenzeit möchte sich Mancher von einigen Fettzellen trennen. Die Basis erfolgreicher Diät-Programme ist bekannt: Weniger Kalorien essen als man verbrennt. Damit es dem Körper dabei an nichts (mit Ausnahme besagter Kalorien) fehlt, gehören möglichst naturbelassene Lebensmittel  mit hoher Mikronährstoffdichte auf den Teller. Von den übrigen kursierenden Diät-Tipps entsprechen nicht alle dem Stand der Forschung. 

1. Schnelle Diäten nützen nichts und fördern den Jojo-Effekt.

Langsam und kontinuierlich abzunehmen sei der einzig nachhaltige Weg, Gewicht zu verlieren, lautet ein gängiger Ratschlag zum Thema Diät. Australische Forscher veröffentlichten letzten Herbst eine Studie an stark übergewichtigen Testpersonen, die dieses Vorurteil nicht betätigte. Im Gegenteil: die Teilnehmer mit der schnellen Diät waren (auch langfristig) erfolgreicher. Die Forscher denken, dass schneller Erfolg eben motivierender ist. Allerdings nahmen die Studienteilnehmer unter ärztlicher Kontrolle ab – radikale Crash-Diäten in Eigenregie sind (unabhängig vom Erfolg auf der Waage) sicher nicht empfehlenswert.

2. Es ist wichtig, die richtige Diät auszusuchen.

Stimmt nicht, das ist für das Gewicht  ziemlich „wurscht“. Letztes Jahr erschien eine sogenannte „Metaanalyse“ bei der die Forscher Daten aus Duzenden einzelnen Studien zusammen auswerten. Ergebnis: Ob Weight-Watchers (Punktesystem), Volumetrics (Hoher Wasseranteil), Low Carb (wenig Kohlenhydrate), Low Fat (Wenig Fett)oder fertige Diätmahlzeiten: die Unterschiede waren marginal. Der wichtigste Erfolgsfaktor war dagegen: Durchhalten.  Mit ausreichend Motivation und Disziplin ist ein strenger Diätplan ohnehin überflüssig. Die Zauberformel lautet: Gesundes in Maßen.

3. Fett macht Fett.

Das kommt drauf an. Fett hat im Vergleich zu anderen Nährstoffen die höchste Energiedichte, nämlich 9 Kilokalorien pro Gramm. Zum Vergleich: Alkohol 7 kcal/g, Kohlenhydrate und Proteine je 4 kcal/g. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weiterhin  wenig Fett zur Vermeidung von Übergewicht.  Allerdings werden auch überschüssige Kohlenhydrate in Fett umgewandelt – fettarme „light“ Produkte mit mehr Zucker sind daher wenig sinnvoll. Außerdem sind ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren nicht einfach ungesunde Dickmacher, sondern unverzichtbarer Teil einer ausgewogenen Ernährung. Über ihre Wirkung auf das Körpergewicht entscheidet die Dosis.

4. Abends essen macht dick.

Das ist falsch. Es muss heißen: Zu viel essen macht dick. Das passiert abends vor dem Fernseher möglicherweise leichter als mittags in der Kantine unter den kritischen Augen der gertenschlanken Kollegin. Ansonsten ist es dem Körper recht egal, wann er seine Kalorien bekommt. Zum Abnehmen muss die Bilanz aus verzehrten und verbrauchten Kalorien eben negativ sein.

5. Sport macht schlank.

Schön wär’s.  Sport alleine reicht selten aus, um abzunehmen. Wer nach dem Training mit großem Appetit und reinem Gewissen zuschlägt sollte wissen: Eine halbe Stunde  joggen verbrennt etwa 300 Kilokalorien, also beispielsweise eine Scheibe gebuttertes Graubrot mit Käse. Um eine Salamipizza mit Rotwein und anschließender Mousse au Chocolat abzutrainieren, wäre man dann schon 2 Stunden – reine Laufzeit – unterwegs…

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