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Urlaubszeit ist die schönste Zeit. Wer liebt es nicht, an einem schönen Reiseziel die Seele baumeln zu lassen, sich vom stressigen Berufsalltag zu erholen und endlich wieder auszuschlafen. Allerdings können einem verschiedene Faktoren, wie die neue Umgebung, die Zeitumstellung oder die ungewohnte Klimazone schnell einen Strich durch den Erholungs-Faktor machen und schlaflose Nächte zur Folge haben. Schlafmediziner Dr. Michael Feld verrät uns acht Tipps, mit denen man im Urlaub trotz diverser Störfaktoren gesund und erholsam schlafen kann.

Tipp 1: Neue Eindrücke erst einmal verarbeiten

Nach einem langen Überseeflug oder einer schier endlos wirkenden Autofahrt am Urlaubsziel angekommen, gilt es erst einmal die zahlreichen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Ein noch fremdes Land, eine andere Vegetation, eine andere Klimazone – je nachdem, wo man gerade in der Welt aufschlägt, prasseln eine Menge neue Eindrücke auf einen ein.

Um nicht völlig aus dem Tritt zu geraten, empfiehlt es sich, erst einmal den Tag Revue passieren zu lassen und danach zu Bett zu gehen. Dabei können im Urlaub ein paar Entspannungsübungen vor dem Schlafen gehen ein schönes Ritual sein, um die Nacht zu begrüßen. „Nutzen Sie den Urlaub auch als Urlaub für den Geist und die Seele. Man muss nicht jeden Tag vollends durchplanen. Lassen Sie die Seele einfach baumeln“, rät Schlafmediziner Dr. Michael Feld.

Tipp 2: Ein gewohnter Gegenstand hilft in fremden Betten

„Wenn du das Kopfkissen wechselst, schläfst du nicht“, sagt ein japanisches Sprichwort. Für viele Menschen stellen fremde Betten ein großes Problem dar. Gerade die erste Nacht ist für die meisten Urlauber wenig erholsam. „Die gewohnte Umgebung ist verändert, die Matratze zu weich, zu hart oder im schlimmsten Fall sogar durchgelegen. Gerüche und Temperatur sind verändert. Auch die Richtung des Bettes kann Einfluss auf den Schlaf haben“, erklärt Dr. Michael Feld. Sein Tipp: „Reisende sollten sich ein eigenes Kissen mitnehmen. Es ist ein gewohnter Gegenstand kann eine kleine Erleichterung beim Schlafen sein.“

Tipp 3: Auch im Urlaub nicht zu lange schlafen

„Der frühe Vogel kann mich mal“ – das ist die Devise vieler Urlauber! Doch Vorsicht: Auch wenn wir in den Ferien nicht um sechs Uhr morgens aufstehen müssen, sollte man trotzdem nicht bis mittags in den Federn bleiben. „Zu langes Schlafen kann sich negativ auf die weiteren Nächte ausüben und bringt den Rhythmus durcheinander. Sieben bis acht Stunden Schlaf sind auch im Urlaub perfekt“, rät Dr. Michael Feld.

Tipp 4: Vor dem Schlafen gehen auf schweres Essen und Alkohol verzichten

Im Urlaub werden wir praktisch an jeder Ecke mit leckerem Essen verwöhnt. Auch das ein oder andere Gläschen Wein wird in der Urlaubszeit gerne getrunken. „Alles was gut tut ist erlaubt, aber wer trotzdem gut schlafen möchte, sollte dazwischen regelmäßig Wasser trinken und ca. zwei Stunden vor dem zu Bett gehen nicht mehr schwer essen“, so die Empfehlung des Schlafmediziners.

Tipp 5: Für das optimale Schlafklima im Zimmer sorgen

Vor allem im Sommerurlaub heizt sich das Hotelzimmer sehr schnell auf und sorgt schlussendlich für schlechten Schlaf. Zudem sind Klimaanlagen, die über Nacht laufen, meist laut und sorgen nicht selten für eine Erkältung. Um für ein ideales Schlafklima im Zimmer zu erreichen, gibt es laut Dr. Michael Feld folgendes zu beachten: „Versuchen Sie auf natürlichem Wege die Temperatur zu regulieren. Vorhänge schützen tagsüber vor direkter Sonneneinstrahlung. Wenn man das Zimmer z. B. zum Essen gehen verlässt, ist es ratsam, die Klimaanlage zu benutzen. Nachts kann dann das offene Fenster für ein optimales Schlafklima zu sorgen.“

Tipp 6: Dunkel schläft es sich am besten

Gesunder Schlaf benötigt Dunkelheit und Ruhe. Punkt. „Schaffen Sie alle störenden Unruhestifter aus Ihrer Reichweite. Handys dürfen im Urlaub gerne mal eine Pause machen“, fordert der Schlafexperte.

Tipp 7: Der Disco vor dem Schlafzimmer den Kampf ansagen

Im Katalog sah es noch so romantisch aus, doch dann entpuppt sich das Hotelzimmer als laut und wenig erholsam. Das Partyvolk, das in der Disco vor dem Schlafzimmer bis in die Puppen feiert, das Kleinkind aus dem Familienzimmer nebenan, das wenig Verständnis für gesunden Schlaf der Nachbarn hat oder der Aufzug, der in unmittelbarer Nähe des Zimmers liegt. Egal was uns um den Schlaf bringt, es ist immer ein guter Tipp Ohrenstöpsel im Gepäck zu haben. Auch ein beruhigender Tee kann vor dem Schlafen gehen Abhilfe schaffen.

„Lesen Sie ein gutes Buch und lassen Sie den Stress nicht an sich heran“, rät Dr. Michael Feld allen Urlaubern. „Sollten Ihnen doch etwas einfallen, was für unruhige Nächte sorgt, dann schreiben sie sich die Gedanken einfach auf einen Zettel. Es gibt nichts, was man nicht auch am nächsten Morgen oder nach dem Urlaub erledigen könnte.“

Tipp 8: An die jeweiligen Landesgewohnheiten anpassen

Man kennt es aus den südlichen Urlaubsregionen: Mittagszeit ist Siesta-Zeit! Die ausgedehnte Mittagspause findet allerdings nicht ohne guten Grund statt. Gerade in heißen, sonnenverwöhnten Gebieten lassen die Menschen den Tag bereits früh beginnen und suchen während einer mittäglichen Siesta Schutz vor der prallen Sonne. Erst am späten Nachmittag oder sogar frühen Abend wird schließlich der Strand aufgesucht, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Viele Urlauber begeben sich aber, frei nach ihrem gewohnten Tagesrhythmus, bereits am frühen Mittag an den Strand, um spät nachmittags wieder das Hotel aufzusuchen. Aufgeheizt von der intensiven Sonnenbestrahlung, gegebenenfalls noch ausgestattet mit einem ordentlichen Sonnenbrand, findet der Urlauber schließlich nachts keinen Schlaf. „Gerade im Urlaub ist es ratsam, den eigenen Rhythmus an die Landesgewohnheiten anzupassen. Das hilft auch in der Nacht“, erklärt Dr. Michael Feld.

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