Kommentare Suche Plus Facebook Facebook Youtube Instagram Youtube Instagram Schließen
Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Darüber hinaus setzten wir weitere Verfahren ein, um auf pseudonymisierter Basis Nutzeraktivitäten analysieren zu können. Einzelheiten hierzu und zu den Möglichkeiten eine solche Nutzung einzuschränken, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Titelbild des Orthomol Blogs

Der Alltag ist oft hektisch. Beruf und Familie gilt es unter einen Hut zu bringen. Hinzu gesellen sich Zukunftsängste und Vergangenheitsbewältigung. Viele Menschen befinden sich in der heutigen Zeit andauernden im Stress. Für den Körper ein fortwährender Alarmzustand. Bekanntes Folgesymptom ist unter anderem Schlaffheit. Hält der Zustand länger an, kann sich daraus gar ein Burnout, eine starke Depression, entwickeln.

Die Suche nach dem großen seelischen Glück, einer inneren Zufriedenheit, ist seit jeher das große Ziel. Das treibt natürlich auch mich um. Ausgeglichen sein und stark, so lautet mein Wunsch. Sich selbst besser reflektieren und somit gegen äußere Widerstände zur Wehr setzen können. Hört sich so einfach an, bereitet mir aber in meinem Alltag schon das ein oder andere Problemchen, gerade bei der Umsetzung. All dies sind Inhalte, die auch das Thema Achtsamkeit beschreiben können. Es ist dabei mehr als nur ein Wort, es beschreibt den Umgang mit dem eigenen Körper, der vor allem hierbei auf der mentalen Ebene stattfindet. Das mag sich für den ein oder anderen von Euch etwas verschwurbelt anhören. Vereinfacht gesagt geht es darum, sich im Hier und Jetzt zu bewegen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Bewusster wahrnehmen

Im Englischen hört sich das Ganze so an: Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR). Der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn gilt dabei als Pionier der Achtsamkeitspraxis, der Buddhismus lieferte die entscheidenden Grundlagen. Geist und Körper schulen, einen besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand erreichen. Doch was passiert genau? In einem Seminar lernen die Teilnehmer, mit sich selbst und der Umwelt im Einklang zu sein. Durch bestimmte Meditationstechniken werden die wichtigen Dinge in den Fokus gerückt. Der Ausübende merkt anschließend besser, worauf es ankommt. Praxisnah gedacht, lässt sich so viel eher erkennen, was einen tatsächlich beschäftigt. Plötzlichen negativen Gefühlsausbrüchen kann besser begegnet, Stress reduziert werden. In der Folge wird ein ausgeglichener Zustand erreicht. Zudem wird einem bewusst gemacht, die Dinge anzunehmen, wie sie sind und diese nicht andauernd einem Wertungssystem zuzuordnen. Es wird eine Klarheit geschaffen, die sich insgesamt entspannend auswirkt. Auch die Medizin scheint das Thema für sich entdeckt zu haben. Richtig angewandt scheint es vor allem im Bereich der Psychologie Erfolge zu zeigen. Belegende Studien hierzu gibt es jedoch nicht.

Nun bin ich nicht so der Seminartyp, insofern versuche ich das Thema Achtsamkeit für mich alleine in den Alltag zu integrieren und beispielsweise eine Meditationsroutine zu entwickeln. Auch ist mir der Preis für ein achtwöchiges Seminar, der zwischen 300 und 500 Euro liegt, schlichtweg zu hoch. So arbeite ich selbstständig daran, den Zwischentönen des Lebens offener zu begegnen. Das beginnt mit dem bewussten Schmecken von Essen oder Hören von Naturgeräuschen. Erste Erfolge konnte ich für mich bereits verbuchen. Der Weg zur totalen Entspannung erscheint mir jedoch noch weit. Aber ich bin bereit und offen für ein verändertes Bewusstsein. Und wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel.

Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

  • verteile die Momente der Achtsamkeit auf den gesamten Tag, anstatt diese auf eine längere Meditationseinheit pro Tag „festzuklopfen“.
  • Konzentriere dich auf Dinge die dir der Alltag abseits des Üblichen bietet. Das Vogelzwitschern beim Radfahren, das Atmen, das Gehen …
  • Breche aus der Routine aus. Entdecke neue Wege. Sei offen für Neues.

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

0 Kommentar

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar ist für die anderen erst nach Freigabe sichtbar