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Titelbild des Orthomol Blogs

Selbst geübte Bergsportler geraten immer mal wieder in eine brenzlige Situation: Ein unvorsichtiger Schritt, ein plötzlicher Wetterumschwung oder ein Pfad, der vor dem Abgrund endet, kann so manche Tour trüben. Auf die richtige Vorbereitung kommt es an – und im Notfall auf einen kühlen Kopf. Der Österreichische Bergrettungsdienst gibt Tipps für eine sichere Wandertour:

1. Fitness stärken und richtig einschätzen: Nicht die Tour sollte das Training sein, sondern die Zeit davor. Übermüdung, Erschöpfung und Überforderung der Wanderer sind häufige Unfallursachen. Deswegen sollte man schon längerfristig vor dem Antritt seine Fitness stärken und die Tour nach den eigenen Fähigkeiten und denen der Mitwanderer planen. Realistische Selbsteinschätzung lautet das Zauberwort.

2. Angemessene Ausrüstung: Schuhe, Kleidung und sonstige Ausrüstung sollten Sie der Jahreszeit, Dauer, Art und Schwierigkeit der Tour anpassen. Eine Reise-Apotheke, ein Handy mit vollem Akku, Sonnen- und Regenschutz, Taschenlampe und Signalmittel gehören in jeden Wanderrucksack. Unterkühlung kann selbst im Sommer zu Erschöpfung führen, ein Sonnenstich ebenfalls.

3. Richtige Tourenplanung: Klar, steckt man die Tour im Voraus genau ab, hat Kartenmaterial, Kompass und Tourenführer dabei. Doch auch während der Wanderung sollten diese stets abgeglichen werden. Quartiergeber und Hüttenwirte können meist hilfreiche Tipps geben, welchen Weg man unter welchen Bedingungen nehmen sollte und wie lange er dauert. Frühzeitig Wetterinformationen einzuholen gehört auch zum verantwortungsbewussten und sicheren Wandern.

4. Gestärkt, aber nicht gestopft: Der Gipfel stürmt sich zwar nicht gut mit vollem Magen, ein ausgewogenes  Frühstück sollte trotzdem der Auftakt eines jeden Wandertages sein. Danach heißt es ausreichend mineralsalzhaltige Getränke und energiereiche Nahrung mitnehmen und regelmäßige Verpflegungspausen einlegen. Und vergessen Sie nicht, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen.

5. Kühler Kopf in Notfällen: Sollte doch etwas passieren und man schafft es nicht mehr allein zur Hütte, sofort den zuständigen Rettungsdienst alarmieren (Nummern vorher ausfindig machen und mitnehmen). Am Telefon dann das Unfallgeschehen und den Ort möglichst genau schildern. Telefonieren Sie während der Wandertour sparsam, um Ihren Handy-Akku zu schonen. Im Notfall einen Verletzten grundsätzlich nicht alleine lassen und gegebenenfalls alpine Notsignale abgeben. Ruhe bewahren, bis die Hilfe eintrifft. 

Über die Autorin:

Britta

Britta Schmeis lebt und arbeitet als freie Journalistin in Hamburg – unter anderem für die PR-Agentur Pila und Tüdelüt. Ihre Schwerpunkte: Kultur, Lifestyle, Gesundheit und alles, was mit Bewegung zu tun hat – körperlicher und geistiger. Ihr bevorzugtes Verkehrsmittel ist das Fahrrad – damit ist sie in der Stadt an der Elbe am schnellsten. Seit sie als Autorin und Bloggerin für Orthomol schreibt, hat sie schon so manchen Trend für sich entdeckt, oder zumindest ausprobiert: Stand-up-Paddeln auf der Alster, Bootcamp im noch verschlafenen Stadtpark – und selbst eine Paleo-Ernährungswoche hat sie mal eingelegt. Recherche am eigenen Leib quasi. Ihr nächstes Ziel: eine sommerliche Alpenüberquerung – nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß. 

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