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Titelbild des Orthomol Blogs

Forschungen an Mäusen legen nahe, dass es in den großen Röhrenknochen viel mehr Blutgefäße gibt als bisher bekannt. Die Forscher gehen davon aus, dass sie das feine Gefäßssystem auch beim Menschen finden werden – und hoffen auf neue Ansätze für Therapien bei Erkrankungen wie Osteoporose oder Arthritis.

Es ist schon erstaunlich, dass man im 21. Jahrhundert noch neue anatomische Strukturen finden kann, die in keinem Lehrbuch beschrieben werden“, freut sich einer der Autoren. Bisher war bekannt, dass sich sowohl im Knochenmark als auch in der Knochenhaut Arterien befinden. Mit Hilfe neuer bildgebender Verfahren haben die Wissenschaftler nun die Schienbein-Knochen von Mäusen durchleuchtet – und fanden ein ganzes Netzwerk aus hunderten winziger Blutgefäße.

Die Kapillaren (dünne Gefäße) durchziehen den Knochen quer und bilden so eine Verbindung zwischen dem Knochenmark im Inneren und den Blutgefäßen in der äußeren Knochenhaut. Die Wissenschaftler haben den Verdacht, dass sich auch in den menschlichen Röhrenknochen ähnliche Strukturen befinden. Dafür spricht eine Beobachtung aus der Praxis: Bei Notfallinfusionen wird gelegentlich aus Zeitgründen direkt in den Beinknochen eines Patienten gespritzt. Bisher war es den Ärzten ein Rätsel, warum sich so applizierte Medikamente so schnell im Körper verteilen können. Ein bisher unentdecktes „Kanalsystem“ könnte die Erklärung liefern.

Eine weitere Entdeckung nährt die Hoffnung, dass sich aus den neuen Erkenntnissen langfristig neue Behandlungsoptionen für verschiedene Erkrankungen ergeben könnten: Die winzigen Gefäße sind am Transport von Immunzellen beteiligt und nehmen so Einfluss auf den Verlauf von Entzündungen, etwa bei rheumatoider Arthritis.

Photo by Owen Beard on Unsplash

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