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Für alle (werdenden) Eltern ein wichtiges Thema: die Sicherheit der lieben Kleinen. Einmal ins Thema eingestiegen scheint es, als ob überall Gefahren lauern. Reine Panikmache oder gleicht unser Zuhause tatsächlich einem Minenfeld, wenn es um die Sicherheit unserer Kinder geht? Wir haben uns mit Ben von PAPA CARES unterhalten. Er ist selber Vater von zwei kleinen Kindern und Spezialist, wenn es um Fragen rund um das Thema Kindersicherheit in den eigenen vier Wänden geht.

Hallo Ben, schön, dass Du Zeit für uns hast! Bitte stell Dich doch einmal kurz vor und erzähl uns, wer Du bist und was Du machst.

Vielen Dank auch von meiner Seite. Ich habe mich sehr über eure Anfrage gefreut, spreche ich doch immer gerne über mein Lieblingsthema – Kindersicherheitsprodukte. Aber zurück zu deiner Frage. Ich heiße Ben, bin 36 Jahre alt, komme aus Berlin und bin Vater von zwei wundervollen Töchtern. Vor drei Jahren habe ich PAPA CARES gegründet. Ein kleines Familienunternehmen mit dem Fokus auf Baby- und Kinder-Sicherheitsprodukte.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich beruflich mit Kindersicherungen zu beschäftigen?

Meine Tochter fing gerade an zu krabbeln. Sie robbte und kullerte sich durch die Wohnung, immer auf Erkundungstour. Dabei fielen mir die zahlreichen Gefahrenquellen, die auf die Kleinen lauern, auf. Von der Tischkante über die Steckdose bis zur Schublade. Von jetzt auf gleich wurden diese sonst unsichtbaren Alltagsgegenstände zu echten Gefahren für meine kleine Weltentdeckerin. Das musste sich natürlich ändern – nicht nur zu ihrem Wohl, sondern auch, um unsere Ängste zu minimieren und unsere Nerven zu schonen. Man kann einfach nicht immer und überall mit den Augen sein. Ich fing an, mich dem Thema Kindersicherheit in den eigenen vier Wänden zu beschäftigten und stellte relativ schnell fest, dass mir die Sicherungssysteme anderer Hersteller nicht wirklich gefallen. Also habe ich angefangen, mich intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen und es entstand die Idee für PAPA CARES.

Was sind denn die größten Gefahrenquellen im eigenen Zuhause und wie können wir unsere Kinder vor diesen Gefahren schützen?

Besonders im eigenen zu Hause lauern leider zahlreiche Gefahren auf unsere Kleinen. Es ist tatsächlich so, dass die meisten Kinderunfälle zu Hause passieren. Kinderzimmer, Treppen(haus), Küche und Badezimmer bergen dabei die meisten Gefahrenquellen und sollten entsprechend gesichert werden.

Interessant ist, dass über die Hälfte der Kinderunfälle Stürze sind. Weitere häufig auftretende Unfallarten sind Zusammenstöße, Quetschungen, Schnittverletzungen – und besonders schwerwiegend – Verbrühungen, Verbrennungen und Vergiftungen.Viele dieser Unfälle lassen sich – durch Eindämmung der Gefahr – mit einfachen Kindersicherungen vermeiden.

Was sind Deiner Meinung nach die Must-Haves, die in keinem Haushalt fehlen dürfen?

Das sind für mich ganz klar die Klassiker wie Steckdosensicherung, Treppengitter Schubladensicherung und Kantenschutz. Unsere Kinder wollen ihre Umwelt erkunden und es ist ganz normal, dass Kleinkinder alles in den Mund nehmen. Sie wissen nicht was Gefahr bedeutet und haben noch keinerlei Empfinden über „Aktion und Reaktion“. Es ist also unsere Aufgabe als Eltern, unseren Kindern ein möglichst sicheres Umfeld zu schaffen, in dem sie gefahrenlos ihre Umgebung entdecken können – und dazu zählt eben auch, sich eine Steckdose genauer „anschauen“ zu dürfen, ohne dass wir Eltern in Panik geraten müssen oder unser Kind Gefahr läuft, sich zu verletzen.

Was empfiehlst Du werdenden Eltern für ein kindersicheres Zuhause?

Wie schon erwähnt zählen Stürze, Quetschungen, Schnittwunden, Verbrennungen und Vergiftungen zu den häufigsten Unfällen. Vor schweren Stürzen schützen wir unsere Kinder am besten durch Treppengitter und Fenstersicherungen. Scharfe und gefährliche Gegenstände wie z.B. Messer oder Elektrogeräte sollten außer Reichweite aufbewahrt oder in Schubläden und Schränken mit Kindersicherung verstaut werden. Schubladen und Schränke – besonders mit gefährlichen Inhalten (wie z.B. Medikamente, Putzsachen, Alkohol) sollten mindestens mit Kindersicherungen versehen werden (wenn nicht sogar in abschließbaren Schränken untergebracht werden). Über die Sicherung von Steckdosen brauchen wir gar nicht zu reden. Diese nicht zu sichern wäre schlicht und einfach unverantwortlich und ein riesiges Sicherheitsrisiko. Und last but not least – spitze Tischkanten auf Kleinkindkopfhöhe sollten mit einem Kantenschutz versehen werden, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Schaut man im Internet, findet man eine Fülle von Anbietern für die verschiedensten Sicherungssysteme. Worauf sollten Eltern beim Kauf von Sicherungen achten? Kann ich hier überhaupt Fehler machen?

Mein Tipp ist: Schaut, dass ihr bei seriösen Händlern kauft, um eine gute Qualität der Sicherungen zu gewährleisten. Bei der Fülle von Anbietern auf dem Markt sind leider immer auch ein paar schwarze Schafe dabei. Wenn ihr online kaufen möchtet, schaut, ob der Händler ein Impressum hat. Denn es gilt: kein Impressum – kein seriöser Händler! Aber auch im stationären Handel, z.B. in Babyfachmärkten, gibt es eine Fülle an Sicherungssystemen und eine entsprechende Beratung von fachkundigem Personal. Achtet bei dem was ihr kauft auf die Qualität der Produkte, denn es geht um die Sicherheit eurer Kinder!

Natürlich steht die Sicherheit an erster Stelle. Aber auch Eltern haben Bedürfnisse – dazu zählt auch, dass man seine schöne neue Küche nicht mit Plastiksicherungen verschandeln möchte. Gibt es hier Alternativen, die für die nötige Sicherheit sorgen und gleichzeitig „schön“ oder sogar unsichtbar sind?

Mir ging es genauso. Mich haben die herkömmlichen Sicherungen schon sehr gestört. Überall weiße Plastikschnallen. Genau aus diesem Grund habe ich PAPA CARES gegründet. Wir haben uns darauf spezialisiert, unsichtbare Kindersicherungen herzustellen. Es handelt sich dabei um magnetische Schrank- und Schubladensicherungen, die an der Innenseite von Schubladen oder Schranktüren montiert werden. Geöffnet werden die Magnetschlösser mit Hilfe eines Magnetschlüssels. Das Gute an dieser Kindersicherung ist, dass sie von außen komplett unsichtbar ist und somit keine hässlichen Plastikschnallen die schöne Einrichtung „verunstalten“.

Zu guter Letzt aber noch die Frage, wann ist der richtige Zeitpunkt die eigenen vier Wände zu sichern und wann sollten Eltern beginnen sich mit diesem Thema zu beschäftigen?

Alle Eltern stehen irgendwann vor der Aufgabe, die Wohnung kindersicher zu machen, um das Verletzungs- und Unfallrisiko zu minimieren. Sobald ein Kind beginnt sich durch die Räume zu rollen, zu robben und zu krabbeln, sollten alle wichtigen Vorkehrungen getroffen werden. Ich empfehle (werdenden) Eltern daher, sich so früh wie möglich mit diesem Thema auseinander zu setzten. Gerade in den letzten Wochen der Schwangerschaft, wenn der Nestbautrieb voll durchschlägt, fangen viele Eltern an, sich mit der Einrichtung des Kinderzimmers zu beschäftigen. Meiner Meinung nach ist das genau der richtige Zeitpunkt, um auch ein paar Gedanken in die Sicherungen des eigenen Zuhauses zu stecken. Denn ist das Baby erstmal da, fehlt es oft an Zeit, sich in Ruhe zu informieren und beraten zu lassen.

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