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Titelbild des Orthomol Blogs

Mailand im August bei 37 Grad, Zugausfälle aufgrund Überhitzung der Oberleitungen – da benötigte man schon südländische Gelassenheit für den Besuch der Weltausstellung Expo 2015.

Los geht’s

Ausgestattet mit bequemen Schuhen, zwei Wasserflaschen und einem Lageplan erreichten wir schließlich das 1,1 km² große Ausstellungsgelände mit seinen mehr als 140 Pavillons. Die Expo 2015 steht unter dem Motto Feeding the Planet, Energy for life, beschäftigt sich also im weiteren Sinn mit dem Thema Essen. Zunächst besichtigten wir den Pavilion Zero, bei dem nicht nur Bäume durch Dächer wuchsen, sondern auch aktuelle Problemfelder wie Bedeutung der Artenvielfalt für unsere Ökosysteme, Nahrungsmittelverschwendung und Auswirkung von Börsengeschäften auf den weltweiten Hunger thematisiert wurden.

Belgische Schokolade und Innovationen

Der belgische Pavillon lockte mit kostenloser Schokolade und pries die kulturellen Highlights des Landes: 512 Museen und 35 Saucen für Pommes frites. Aber man konnte auch etwas lernen. So wurde das Verfahren „Aquaponik“ vorgestellt. Die Website www.aquaponik-eigenbau.de hat diese Technik sehr schön erklärt: „Darunter versteht man eine Kombination aus Aquakultur (Fischproduktion) und Hydroponik (Pflanzenproduktion im Wasser ohne Boden). Vereinfacht gesagt wird das Wasser aus einem Fischtank (Aquakultur) auf die per Hydrokultur betriebenen Pflanzenbeete gepumpt. Das Wasser enthält Ausscheidungen der Fische. In der Hydrokultur lebende Bakterien säubern das belastete Fischwasser. Die umgewandelten Nährstoffe sind danach für das Wachstum der Pflanzen gut verfügbar. Das Wasser fließt vom Pflanzenbeet wieder zurück in den Fischtank, wo der Kreislauf von vorne beginnt. Ein nachhaltiges Konzept, denn man spart Wasser und Dünger.“

Große Marken

Gespart haben dagegen weder Nestlé noch Ferrero, die auch mit eigenen Showrooms vertreten waren. Ferrero lud in seine „Nutella Concept Bar“ ein, ein wahres Paradies für Naschkatzen. Nestlé setzte unter dem Motto „Feed your mind“ die Wissenschaft in den Mittelpunkt und informierte über die Bedeutung von Mikronährstoffen für die kindliche Entwicklung und die Prävention von Alterserkrankungen wie der Demenz.

Chilenische Mittagspause

Für die Mittagspause boten viele Länder typisches Essen an, und wir entschieden uns für Chile, in der Hoffnung auf ein schönes Ceviche. So viel Kulinarik war dann doch nicht möglich. Aber es gab leckere Kartoffelgerichte – angesichts der Temperaturen wahrscheinlich auch besser als roh marinierter Fisch.

Superlative in allen Varianten

Danach reichte die Kraft noch für einen Blick in den deutschen Pavillon, mit 2.680 m² Ausstellungsfläche eine echte Herausforderung. Und es wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Riesige Exponate, viele Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren und neuste Technik wie Augmented Reality machten diese „Fields of Ideas“ – so der Titel des Pavillons – zu einer Erlebniswelt. Manches war einfach nur schön, wie die riesigen Samen, die von der Decke hingen; anderes praktisch und vielleicht auch auf dem heimischen Balkon umzusetzen, wie die „Salatbar“ im Utensilo.

Reisen Sie nach Mailand!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31.10.2015. Vielleicht hat der eine oder andere Lust, ein Wochenende in Mailand zu verbringen. Und das lohnt sich nicht nur für die Weltausstellung. Denn die Stadt hat viel mehr zu bieten: Den Dom, die Scala, tolle Geschäfte und sehr leckeres Essen. 


HartmannSchneiders

Über die Autorin

Dr. Thora Hartmann-Schneiders ist Ernährungsmedizinerin und leitet bei Orthomol die Abteilung Medizin.


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