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Titelbild des Orthomol Blogs

Wenn es darum geht, verheißungsvolle Talente in den Profi-Kader zu integrieren, kann es den großen Clubs der Fußball-Bundesliga nicht schnell genug gehen. Ob Mario Götze, Timo Werner oder Kai Harvertz – alle drei feierten ihr Profi-Debüt in Deutschlands Elite-Liga schon im zarten Alter von nur 17 Jahren. Allerdings birgt dieses hohe Belastungspensum, dem die Fußballer seit dem Kindesalter ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko, bereits früh an Arthrose zu erkranken.

Der Grundstein für den Weg in den Profisport wird immer früher gelegt

Mit nur fünf Jahren schließen sie sich ihrem ersten Verein an, mit 13-14 Jahren wechseln sie als verheißungsvolles Talent in eines der Nachwuchsleistungszentren der Profi-Clubs und mit 17 Jahren feiern sie schon ihr Bundesliga-Debüt. Der Grundstein für den Weg in den bezahlten Profi-Fußball wird rund um den Globus bereits im Kindesalter gelegt. Doch einhergehend mit dieser enormen körperlichen Belastung, die bereits im frühen Kindesalter ansetzt, kann auch das Risiko einer früher auftretenden Arthrose ansteigen.

Gerade in der Wachstumsphase: Gefahr von O-Beinen bei Fußballern

Seit Jahren beobachten Forscher, dass intensives Fußballspielen bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung von „O-Beinen“ (Genu varum) begünstige. Chirurgen der Ludwig-Maximilians-Universität werteten die Daten von 1.344 Fußballspielern, die von Kindesalter an gegen den Ball getreten haben aus und stellten fest: Im Gegensatz zu Nicht-Kickern war der Abstand zwischen den Knien bei den Fußballern durchschnittlich eineinhalb Zentimeter größer.

Vermutet wird, dass asymmetrische Muskelkräfte und vermehrte einseitige Belastungen bzw. Überlastungen am und um das Kniegelenk eine Ursache für den erhöhten Abstand sein könnten. Insbesondere während Wachstumsschüben vor und in der Pubertät könne dies gerade bei Leistungssportlern auftreten. Die Folge: Je nach Ausprägung der Fehlstellung nutzt sich der Knorpel im Kniegelenk im Laufe des Lebens ungleichmäßig ab – das Risiko, an Arthrose zu erkranken, steigt an.

Schnelle und abrupte Bewegungen belasten den Knorpel enorm

Aber nicht nur O-Beine erhöhen bei Fußballern das Risiko einer auftretenden Kniegelenksarthrose. Gerade die vielen Stoßbewegungen und das hohe Verletzungsrisiko beim Spiel mit dem runden Leder können ein erhöhtes Arthrose-Risiko mit sich bringen. Die schnellen und abrupten Bewegungen belasten die Gelenke und damit den Knorpel enorm. In Folge von Schlägen oder Stößen, die beispielsweise im Zweikampf mit einem Gegenspieler auftreten, kann der Knorpel geschädigt werden.

Ausreichende Regeneration ist wichtig für die Gelenke

Obwohl gerade die Profi-Fußballer gefährdeter sind, an Arthrose zu erkranken, gilt auch bei Freizeit-Kickern: Trainingspausen und ausreichend angelegte Regenerationsphasen sind nicht nur bei Verletzungen essentiell, um das Risiko einer Erkrankung zu minimieren. In Reha-Phasen sollte weitestgehend auf gelenkschonendes Training gesetzt werden, damit die Verletzung gut auskurieren kann.

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