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Titelbild des Orthomol Blogs

Arthrose der Fingergelenke kann schmerzhaft sein und die Beweglichkeit zunehmend einschränken. Fingerübungen und Training können den weiteren Verlauf günstig beeinflussen, erklärte der Orthopäde und Rheumachirurg Prof. Dr. med. Ralph Gaulke von der Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover kürzlich gegenüber der Ärztezeitung.

Steife, manchmal schmerzende Finger oder knöcherne Knötchen an den Fingerendgelenken – das können Anzeichen von Verschleiß der Fingergelenke sein. Vor allem Frauen nach den Wechseljahren sind betroffen, nur etwa jeder zehnte Erkrankte ist männlich. Gaulke empfiehlt: Knöcherne Deformierungen sind teilweise schon sichtbar, bevor die Betroffenen über Schmerzen klagen. Es lohne sich, in diesem Stadium mit der Bewegungstherapie zu beginnen. Fingerübungen wie (Luft-)Klavierspielen, das Ballen von ganzen und halben Fäusten oder das Zusammenführen des Daumens mit den übrigen vier Fingern nannte er als Beispiele für sinnvolle Übungen.

Früh zum Arzt

Bei Schmerzen sollte der Griff zum Schmerzmittel möglichst hinausgezögert werden, etwa durch Wärme- oder Kältetherapie. Dabei ist zu beachten, dass entzündliche Phasen einer sogenannten aktivierten Arthrose eher mit Kühlung behandelt werden können, Schmerzen ohne Schwellung und Rötung aber oft gut auf Wärmebehandlungen ansprechen.

Über die richtige Therapieform entscheidet der behandelnde Arzt. Patienten können aber mitnehmen, dass es sich lohnt, schon erste Symptome wahrzunehmen und mit dem Hausarzt zu besprechen. In frühen Stadien kann eine gezielte Bewegungstherapie den Verlauf der Verschleißerkrankung verzögern. Sinnvoll ist darüber hinaus eine Ernährung, die den Körper mit wichtigen Knorpelbausteinen versorgt und Entzündungen entgegenwirkt, etwa durch einen hohen Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren.

Photo by JDB, Adobe Stock

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