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Warum ist man im Frühling oft so müde und schlapp? 

Das liegt daran, dass wir noch auf die Winterzeit programmiert sind und nicht so schnell „umschalten“ können. Und das launische Wetter im Frühjahr tut sein Übriges: Gerade noch war es in der Mittagssonne fast frühsommerlich warm, dann stürzt plötzlich die Temperatur wieder ab. Das schlaucht den Körper und wir können deshalb Frühjahrsmüdigkeit verspüren.

Was passiert im Frühjahr im Körper?

Im Winter macht die Natur Pause, um dann im Frühjahr zu neuem Leben zu erwachen. Bei uns ist das nicht viel anders: Im Winter gehen wir alles ein paar Takte langsamer und gemächlicher an. Wir bleiben häufig lieber gemütlich zuhause, als draußen in der Kälte unterwegs zu sein. Auch Stoffwechsel und Kreislauf werden etwas heruntergefahren. Dann kommt der Frühling, und wir wollen durchstarten. Das aber funktioniert nicht von jetzt auf gleich. Unsere innere Uhr reagiert nicht auf Knopfdruck. Sie braucht einige Zeit, um sich neu einzupendeln. Stoffwechsel und Kreislauf kommen infolgedessen nur langsam auf Touren. Und wenn man gerade etwas aufgedreht hat, bringen Temperatursprünge, wie sie im Frühjahr typisch sind, alles wieder durcheinander. Bei Wärme weiten sich die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck ab und schon ist unser Elan wieder dahin.

Was kann man dagegen tun? 

Auch wenn man sich noch so gerne aufs Sofa legen und ein Stündchen schlafen möchte – genau das sollte man nicht tun. Bewegung ist jetzt angesagt – am besten jeden Tag ein bisschen mehr, damit der Körper sich langsam an das neue Tempo gewöhnen kann. Sich aufs Fahrrad schwingen und hinaus radeln in die Natur, das tut dem Körper jetzt gut. Oder auch einfach nur spazieren gehen mit zügigem Schritt. Bewegung und frische Luft bringen Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung. 

Welche Rolle spielt die Ernährung? 

Damit der Körper wieder in Schwung kommt, ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Der Körper benötigt eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen, die bei vielen Stoffwechselprozessen unentbehrlich sind. Die Vitamine B1, B2, B6 und B12, Pantothensäure, Niacin, Vitamin C, Biotin, sowie die Mineralstoffe Magnesium, Calcium, Jod, Mangan und Kupfer tragen zum normalen Energiestoffwechsel bei. Außerdem tragen die Vitamine C, B2, B6 und B12, Folsäure, Niacin, Pantothensäure und Magnesium zur Reduktion von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Auch antioxidativ wirkende Mikronährstoffe sind wichtig. Sie fangen freie Radikale ab, die bei Stress vermehrt anfallen.

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