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Titelbild des Orthomol Blogs

Schwindelanfälle, Herzklopfen, Übelkeit, Schweißausbrüche und Schlafstörungen – solche Symptome sind eigentlich ein Grund zur Besorgnis. Sie sind aber gar nicht besorgt, sondern glücklich und voller Tatendrang? Sie möchten am liebsten tanzen – obwohl Sie nichts eingenommen haben, was derartige Nebenwirkungen erklären könnte? Ihre Gedanken kreisen geradezu zwanghaft nur um ein einziges Thema? Genauer gesagt: Um einen einzigen Menschen? Dann lautet die wahrscheinlichste Diagnose: Sie sind verliebt!

Die Hormone spielen verrückt

Das soll im Frühling besonders häufig vorkommen. Statistische Daten gibt es dazu aber nicht. Psychologen sagen, der Frühling sei eine Zeit der Erneuerung, der uns aus unserem inneren und äußeren Schneckenhaus lockt und so den Blick für andere Menschen öffne. Gleichzeitig regelt das Licht unsere Hormonproduktion neu und macht uns offen für neue Erlebnisse. Im Körper frisch verliebter Menschen wird das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Hormonen und Nervenbotenstoffen ordentlich durcheinander gewirbelt: Geschlechtshormone wie das Testosteron erhöhen unsere Risikobereitschaft (auch in Herzensdingen), das „Kuschelhormon“ Oxytocin lässt uns körperliche Nähe suchen – und hat auch für den Sex eine wichtige Bedeutung. Dopamin- und Adrenalinspiegel steigen, ein Effekt, den auch Drogen wie etwa Kokain hervorrufen. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel. Forscher nehmen an, dass letzteres zu den starken Gefühlsschwankungen beitragen könnte, welche Verliebte oft durchlaufen.

Verliebtheit = Stress

Medizinisch ist der Rausch der ersten Verliebtheit eine Stressreaktion. Der Körper macht sich bereit, eine Herausforderung zu meistern: Durchblutung und Atmung werden beschleunigt, die Wirkung auf den Magen und Darm können wir als „Schmetterlinge im Bauch“ fühlen. Wird die Liebe erwidert, setzt  positiver Stress Energie frei  und lässt uns auch nach einer durchfeierten Nacht noch strahlend aussehen und konzentriert zuhören. Diesen Ausnahmezustand kann der Körper allerdings nicht ständig aufrechterhalten. Im Alltag flaut die Erregung nach einer Weile ab. Das ist gut so – denn Dauerstress macht bekanntlich krank. Harmonische Beziehungen dagegen sind (statistisch betrachtet) sehr gesund und verlängern die Lebenserwartung.

Übrigens: Kleine Einheiten positiver Aufregung können Verliebte einfach in den Alltag einstreuen: Küssen trainiert das Immunsystem und verbessert die Gemütslage!

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