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Titelbild des Orthomol Blogs

Wir sagen, „das ist eine ehrliche Haut“ und meinen einen vertrauenswürdigen Menschen. Die Haut als Verpackung und Aushängeschild erzählt nackte Tatsachen über unser Leben. Es sind knapp zwei Quadratmeter Kontaktfläche zur Außenwelt mit beeindruckenden Funktionen: Ein feiner Tastsinn lässt uns sanfte Berührungen wie auch warnende Schmerzen fühlen, Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler koordinieren die Anpassung an die Außenbedingungen. Gleichzeitig ist die Haut unser Schutzschild gegen Strahlung und Keime.

Pfirsich- oder Lederhaut?

Gesunde Haut ist die Basis natürlicher Schönheit, da sind sich die Experten einig. Darüber hinaus wirdakribisch erforscht, was schöne Haut eigentlich ausmacht. Ein wichtiger Faktor für die Attraktivität scheint die Hautfarbe zu sein. In entsprechenden Versuchen wurden Probanden als hübscher empfunden, nachdem sie reichlich Carotinoid-reiches Gemüse gegessen hatten – und ihr Teint sich dadurch etwas färbte. Rosige Haut wird mit Gesundheit assoziiert und gilt als anziehender als vornehme Blässe. Der Begriff „Pfirsichhaut“ soll das Ideal von samtig-matter, rosiger Haut beschreiben. „Lederhaut“ dagegen will wohl keiner, oder?

Überraschung: Selbst Schönheiten mit zartestem Teint haben eine Lederhaut. So heißt nämlich die zweite von drei Schichten, aus denen die Haut aufgebaut ist. Sie liegt direkt unter der nur papierdünnen Oberhaut (Epidermis), die sich alle vier Wochen komplett erneuert. Die Lederhaut (Dermis) ist wesentlich dicker und enthält hauptsächlich Bindegewebszellen (Fibroblasten) und Bindegewebsfasern wie Kollagen. Außerdem stecken in dieser Schicht auch die Nervenzellen, Blut- und Lymphgefäße. In der dritten Schicht, der Unterhaut, befinden sich Fettgewebe als Energiespeicher für den Körper und Isolationsschicht gegen Kälte sowie Talg- und Schweißdrüsen.

Spuren der Zeit

Mit steigendem Alter baut speziell die Lederhaut ab: Das Gerüst aus Kollagenfasern wird dünner, und auch die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure lässt nach. Hyaluronsäure ist ein großes Zuckermolekül, das Wasser speichern kann. Es reguliert die Feuchtigkeit der Haut und verleiht ihr so ein frisches und straffes Aussehen. Weniger Kollagen und Hyaluronsäure im Bindegewebe der Lederhaut bedeuten dünnere Haut, die schneller austrocknet. Verhindern lässt sich die Reifung der Haut nicht, aber mit einer hautfreundlichen Lebensweise können wir den Prozess verzögern. Die Grundlage bildet dabei eine gesunde Ernährung, die der Haut alle wichtigen Bausteine für den Erhalt des Bindegewebes und darüber hinaus ausreichend Antioxidanzien zum Schutz vor Schäden liefert.

Rauchen macht die Haut runzelig

Apropos Schäden: Die Haut ist eine recht unbestechliche Leinwand unseres Lebensstils. Wird sie dauerhaft oxidativem Stress ausgesetzt, wie etwa durch UV-Strahlung oder Zigarettenrauch, sieht man ihr das mittelfristig an. Bewegung und frische Luft fördern ihre Durchblutung und damit sowohl die Versorgung mit Nährstoffen als auch den Abtransport störender Stoffwechselprodukte. Ausreichend Flüssigkeit und der berühmte „Schönheitsschlaf“ helfen, die Haut gesund zu erhalten. Im Tiefschlaf wird ein Wachstumshormon ausgeschüttet, das beim Erwachsenen die Regeneration verschiedener Zellen und Gewebe anstößt – auch in der Haut. Wer schlecht oder zu wenig schläft, muss also nicht nur mit Augenringen rechnen, sondern verschlechtert auf Dauer auch sein Hautbild.

Cremen oder knabbern?

Falten entstehen nicht in der Epidermis, sondern in den darunterliegenden Schichten wie der Lederhaut. Die Wirkstoffe von Cremes und Salben dringen in der Regel nicht bis hierher vor. Eine leichte Pflegecreme versorgt die oberen Hautschichten mit Feuchtigkeit – am liebsten ohne Duft- oder Konservierungsstoffe. Darüber hinaus hilft es der Haut, wenn ihre atmungsaktive und selbstregulierende Oberfläche nicht zu lange mit dekorativer Kosmetik gedeckt wird. Spätestens am Abend müssen Make-up und Co. deshalb schonend, aber gründlich entfernt werden. Zur Versorgung mit Nährstoffen wie Vitamin C, das zu einer normalen körpereigenen Kollagenbildung beiträgt, oder Biotin und Zink, die beide für die Funktion gesunder Haut benötigt werden, ist eine ausgewogene Ernährung besser geeignet.

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