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Kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milch, keine Eier, keinen Honig: Veganer essen nichts, das von Tieren stammt. Manche machen das Tag für Tag. Für sie ist vegan eine Lebenseinstellung. Andere verzichten nur zeitweise. Etwa, um nach dem Verzicht wieder bewusster zu genießen. Wir stellen fünf Behauptungen über vegane Ernährung auf den Prüfstand.

„Vegane Produkte sind gesund.“

Das kommt darauf an. Gesund oder nicht – das hängt auch bei veganer Ernährung davon ab, was genau man ist. Zucker zum Beispiel ist vegan, zu viel davon ist trotzdem ungesund. Dasselbe gilt für Zuckerersatz, wie z. B. Agavendicksaft. Und auch für Veganes heißt es: Vollkornprodukte enthalten besonders viele Ballaststoffe. Also besser braune Dinkelnudeln essen als Nudeln aus hellem Hartweizengrieß.

„Mit veganer Ernährung kann man abnehmen.“

Stimmt bedingt – und zwar wie bei jeder Ernährungsform, die Gewicht reduzieren soll, am besten in Kombination mit Sport. Darüber, wie es auf veganem Wege funktionieren kann, gibt es viele Bücher. Die wohl bekanntesten hat Attila Hildmann geschrieben. Der Berliner speckte mit veganer Ernährung 35 Kilo ab. Ohne zu hungern, wie er sagt. Viele, die seine Bücher lesen und seine Tipps testen, bloggen darüber im Internet.

„Vegane Ernährung beeinflusst den Cholesterinspiegel.“

Das stimmt. Studien sagen, dass er schon nach wenigen Tagen ohne tierische Lebensmittel erheblich sinkt. Hohe Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer sich vegan ernährt, senkt daher sein Risiko für Herzkrankheiten, so eine Studie aus Großbritannien.

„Vegane Ernährung liefert dem Körper alles, was er braucht.“

Stimmt bedingt. Wer sich vegan ernährt, sollte sich genau mit Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen befassen – und fehlende Nährstoffe gegebenenfalls ergänzen. Sonst kann es passieren, dass dem Körper Wichtiges fehlt – etwa Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12 oder Eisen.

„Vegane Ernährung ist gut fürs Klima.“

Das stimmt. Zur Frage hat zum Beispiel die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) geforscht. In einer Studie heißt es  beispielsweise: Fast 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung seien auf tierische Produkte zurückzuführen, auf pflanzliche Produkte dagegen nur knapp ein Drittel.

 

Dieser Gastbeitrag wurde verfasst von Sabine Schmitt.

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