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Titelbild des Orthomol Blogs

Wer sein Immunsystem für die kalte Jahreszeit vorbereiten möchte, sollte neben Abhärtung, Bewegung und gesunder Ernährung wissen: Auch schlechte Laune schwächt die Abwehr und öffnet den Viren ein Hintertürchen.

Liebe stärkt das Immunsystem

Wissenschaftler hatten schon lange den Verdacht, dass glückliche Menschen seltener krank werden. Inzwischen häufen sich die Belege für diese Vermutung:  Personen mit eher negativen Gefühlen reagierten in Studien schlechter auf die Grippeimpfung und bildeten weniger Antikörper. Bei anderen Untersuchungen wurden Freiwillige mit verschiedenen Schnupfenviren infiziert und anschließend genau beobachtet. Auch dort zeigte sich: Testpersonen, die in Fragebögen gedrückte Stimmung oder hohe Stressbelastung zu Protokoll gaben, wurden häufiger krank und hatten schlimmere Symptome – unabhängig vom verwendeten Virusstamm, mit dem sie infiziert wurden.

Diese Zusammenhänge gelten aber auch im Positiven: Wer sich von seinen Mitmenschen gut unterstützt fühlte, wurde bei einem ähnlichen Experiment seltener krank und zeigte schwächere Symptome. Oder anders ausgedrückt: Liebe stärkt das Immunsystem.

Lichtblicke gegen den Herbstblues

Woher soll die gute Laune kommen, wenn draußen nur braune Baumgerippe in den dunklen Winterhimmel ragen oder feuchtkaltes Schmuddelwetter vor der Haustür lauert? Um dem Herbstblues vorzubeugen, heißt es auf jeden Fall: runter von der Couch! Bewegung und Sport fördern die Produktion von Glückshormonen (und wirken nebenbei dem Ärgernis „Winterspeck“ entgegen).

Wichtigster Stimmungsmacher ist aber das Licht. Selbst an grauen Wintertagen reicht das Tageslicht, um die Produktion des Stimmungskillers Melatonin zu bremsen. Wer allerdings die kurzen Lichtstunden am Arbeitsplatz verbringen muss, kann sein Gemüt auch mit Kunstlicht aufhellen, spezielle Lampen zur Lichttherapie gibt es zu kaufen. Farben und Düfte machen ebenfalls Laune – also gönnen Sie sich mal wieder einen schönen Blumenstrauß.

Sich glücklich essen

Unter hoher Belastung ist der Körper besonders darauf angewiesen, gut versorgt zu sein. Deshalb ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung die Basis für ein starkes Immunsystem. Eine schlechte Versorgung mit Mikronährstoffen schwächt aber nicht nur die Abwehr, sondern kann auch die Stimmung drücken – z. B. wenn Nervenvitamine wie B1 knapp werden.

Schlechte Laune einfach auslachen

Herzhaftes Gelächter ist inzwischen eine Therapieform! Mit Lach-Yoga und Medi-Clowns wollen Ärzte die Selbstheilung anregen. Neben vielen anderen positiven Wirkungen stimuliert Lachen auch das Immunsystem, indem es bestimmte Abwehrzellen aktiviert. Wer nicht gleich Mitglied in einem der vielen Lach-Clubs werden möchte, sollte vielleicht mal wieder einen Abend im Kabarett planen – oder ein paar alte Partyfotos ausgraben und die Freunde zu fröhlichen Erinnerungen einladen.

Und wenn es trotz aller Bemühungen eine Erkältung schaffen sollte, die wohlversorgte Immunabwehr zu durchdringen? Nicht runterziehen lassen: Am Beispiel der Wundheilung wurde bewiesen, dass auch die Genesung bei entspannten, glücklichen Patienten schneller verläuft.

Singen stärkt die Abwehrkräfte

Chorsänger trainieren bei den Proben Stimme, Stimmung und Immunsystem, haben Forscher der Uni Frankfurt herausgefunden. Blutwerte, die Immunaktivität anzeigen, verbesserten sich nach dem Singen ebenso wie die subjektive Stimmung der Teilnehmer. Gute Gründe also, sich vielleicht mal einem Chor in Deiner Stadt anzuschließen.

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