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Aus den Boxen schallt coole Hip-Hop-Musik. Mal sind die Beats treibend, dann geht es etwas gemächlicher zu, zum Bewegen animieren soll die groovende Musik in jedem Fall. Im Takt der Musik bewegt sich eine Gruppe von Frauen nach den Anweisungen einer Trainerin. Sie gibt die Tanzbewegungen vor, die Gruppe versucht, es ihr gleichzutun. „Durch die treibenden Beats der Hip-Hop-Musik hat man eine unheimliche Energie, die man auf die gesamte Gruppe übertragen kann“, erklärt Diplom-Personal-Trainerin Theresa Trübenbach aus Erfurt. Und so geht das Training über eine Stunde dynamisch weiter. Durch die gleichförmigen Bewegungen hat das Ganze etwas von einer Choreografie für ein Musikvideo. Dabei sei es egal, ob eine tänzerische Vorbildung vorhanden sei oder nicht, erklärt Theresa. Für jedes Leistungslevel gibt es die entsprechenden Kurse. Das sich Tanzen perfekt für die Steigerung der eigenen Fitness eignet, ist seit jeher bekannt. In den letzten Jahren hat sich in den Fitnessstudios in Deutschland diese Art des Trainings fest etabliert. Dabei variiert das Angebot jedoch durchaus. Das neue heiße Ding hört auf den Namen Breakletics und ist einen Mischung aus Hip-Hop-Elementen und Breakdance. Diese Form wird als HIT-Training angeboten. Kurze, knackige Intervalle, die dem Ausführenden alles abverlangen können. Ein offenes Geheimnis in der immer größer werdenden Fitnessgemeinde ist die Effektivität dieser Trainingsart.

Cardiotraining mit Spaßfaktor 

Das Tolle dabei: Trotz all der körperlichen Anstrengung, vergeht die Trainingsstunde wie im Flug. Die Musik und die sich abwechselnden, fließenden Bewegungen sorgen für ein kurzweiliges Workout-Vergnügen mit Nachbrennfaktor. Obwohl es körperlich anstrengend ist, nimmt man, anders als beispielsweise beim Cardiotraining, die Erschöpfung der Muskulatur nicht richtig wahr. „Denn Hip-Hop zu tanzen macht vor allem eins – Spaß“, erklärt Theresa. Bis zu 400 Kalorien werden, je nach Trainingsintensität, verbrannt. Sämtliche Muskelgruppen sind in die Bewegungen miteinbezogen. „Ob als Sport oder Freizeitvergnügen betrieben, wird Tanzen aus Sicht so ziemlich jeder medizinischen Fachrichtung als eine der gesündesten Bewegungsformen überhaupt belobigt“, sagt Dr. Stefan Graf, Experte für Ausdauertraining. „Für junge Leute machen besonders die Kreativität, Athletik und Vielfalt der Tanzstile den Reiz aus. Natürlich können da auch waghalsige Moves dabei sein. Dennoch ist das Verletzungsrisiko eher gering“, ergänzt er. Neben der Ausdauer verbessert sich durch Tanzen die gesamte Körperhaltung. Viele Muskeln werden trainiert und der Rücken gestärkt. Tanzen ist überdies ein hervorragend dosierbares Cardiotraining.

Natürlich kann man diese Art des Workouts auch im heimischen Wohnzimmer durchführen. Mehr Spaß wird es jedoch in der Gruppe machen. „Wer in der Gruppe trainiert, ist verabredet und freut sich darauf, die anderen zu sehen. So überwindet man sich eher, auch wenn man mal keine Lust hat“, bestätigt dann auch Theresa diese These.

Tipps für dein erstes Hip-Hop-Training:

  • Suche dir ein passendes Studio und den richtigen Kurs. Einsteigern sei ein Kurs empfohlen, in dem die Bewegungen zunächst noch nicht so komplex sind.
  • Suche dir ein Studio mit fachlicher Anleitung, denn nur so kannst du die Bewegungen richtig erlernen. Außerdem ist ein Gruppentraining effektive rund macht mehr Spaß.
  • Ziehe dir lockere Kleidung an.

Übrigens wird auch bei Orthomol ab und zu getanzt! Wieso? Das erfährst du hier.

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

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