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Wissenschaftler der Universitätsmedizin Charité in Berlin stellten in einer Untersuchung fest: Gelenkverschleiß (Arthrose) ist hörbar. Eine neue Schalldiagnostik könnte nun die Früherkennung von Arthrose verbessern.

Gelenke zeigen ein verändertes Schallprofil

Bildgebende Verfahren wie Röntgen- oder MRT-Aufnahmen zeigen den Gelenkverschleiß erst, wenn der Knorpel bereits sichtbar geschädigt ist. Betroffene Gelenke zeigen aber schon in deutlich früheren Stadien der Arthrose ein verändertes Schallprofil.

Manchmal knarren sie wie eine Tür oder machen andere charakteristische Geräusche. Die Mediziner entwickelten ein spezielles Mikrofon mit Sensoren und ließen in einer Pilotstudie 29 Probanden Kniebeugen machen. Anhand der Aufzeichnungen entwickelten sie jeweils eine Diagnose.

Schalldiagnostik lag in 95 Prozent der Fälle richtig

Nachdem sie ihre Befunde mit den etablierten Diagnoseverfahren wie der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) abgeglichen hatten, zeigte sich, dass die Schalldiagnostik in 95 Prozent der Fälle richtig lag. In einigen Fällen deutete der „große Lauschangriff“ auf die Gelenke auf Schäden hin, die im MRT noch nicht sichtbar waren. Jetzt müssen größere Studien zeigen, ob die Hoffnung auf eine neue, schnelle und strahlungsfreie Arthrose-Diagnostik mithilfe der Schalldiagnostik trägt.

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