Kommentare Suche Plus Facebook Facebook Youtube Instagram Youtube Instagram Schließen
Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Darüber hinaus setzten wir weitere Verfahren ein, um auf pseudonymisierter Basis Nutzeraktivitäten analysieren zu können. Einzelheiten hierzu und zu den Möglichkeiten eine solche Nutzung einzuschränken, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kürzlich machte eine Kampagne in den New Yorker U-Bahn-Zügen weltweit Furore: „Stop the Spread“ heißt es neuerdings auf Hinweisschildern in der New Yorker Subway. Die Aufforderung richtet sich gegen das so genannte „Manspreading“, die Angewohnheit vieler Männer, breitbeinig zu sitzen.

Offenbar hat man damit einen Nerv getroffen. Viele Menschen, vor allem Frauen, haben die Kampagne im Internet aufgegriffen, um die Forderung „Beine zusammen“ auf alle Bereiche zu übertragen, in denen wir Männer sitzen. Denn sie empfinden das Beinespreizen der Männer als unhöflich oder sogar obszön.

Einige Verhaltensforscher begründen unsere breitbeinige Sitzhaltung evolutionsgeschichtlich. Sie vermuten: Wie bei unseren Verwandten, den Affen, präsentieren die Männchen ihren Genitalbereich, um Dominanz zu demonstrieren.

Freiheit für die Hoden

So ärgerlich es auch sein mag, wenn ein Kerl sich in der U-Bahn zu sehr „ausbreitet“ – manchmal ist die verpönte Macho-Haltung durchaus sinnvoll und empfehlenswert. Nämlich dann, wenn der Mann Nachwuchs plant!

Um die Reifung der Spermien und damit die Zeugungsfähigkeit des Mannes zu gewährleisten, muss die Temperatur der Hoden 2 bis 3 Grad unter der Körperkerntemperatur liegen. Deshalb sitzen die Hoden auch außerhalb des Körpers. Sitzt der Mann längere Zeit mit eng anliegenden oder gar übereinander geschlagenen Beinen, drohen die Hoden zu überhitzen. Folge: Die Zahl der Spermien und ihre Beweglichkeit nehmen ab.

Tipps für gute Spermien

Sollten Sie, lieber Leser, ein Mann sein und sich gerade mit Kinderwunschgedanken tragen: Lesen Sie diesen Beitrag bitte nicht mit dem Laptop auf ihrem Schoß! Denn auch die Hitze des elektronischen Geräts kann Ihre Samenzellen beeinträchtigen. Auch andere Hitzeeinflüsse wie die Autositzheizung, heiße Bäder oder Sauna sind nicht förderlich für die Spermienproduktion. Bedenken Sie: Bis sich die Samenzellreifung von schädigenden Einflüssen erholt, kann es mehr als 70 Tage dauern!

Geben Sie Ihren Hoden öfter mal ein bisschen Freiheit. Tragen Sie lockere Unterhosen. Oder, wenn es grad passt, auch mal gar keine…

Was gar nicht geht bei Kinderwunsch sind andere Macho-Allüren: Rauchen etwa kann das Erbgut in den Spermien schädigen, und gravierender Alkoholkonsum bringt den Hormonhaushalt durcheinander, so dass die Hodenfunktion gestört wird.

Beine breit – aber bitte zu Hause

Auch wenn die oben genannten Gründe für breitbeiniges Sitzen sprechen: Sie sollten Ihre Mitmenschen nicht mit einer allzu „offenen Haltung“ in der Öffentlichkeit belästigen. Es reicht schon, wenn Sie das Übereinanderschlagen der Beine vermeiden, und wenn Sie es sich daheim ab und zu bequem machen. Das gilt übrigens auch für Sie, liebe Frauen: Übereinander geschlagene Beine verursachen zwar keine Krampfadern (wie früher vermutet wurde), aber durch das gekippte Becken kann es zu Verspannungen der Rückenmuskeln kommen.

2 Kommentare

Xaver gepostet am Montag, 07. September 2015:

Dann aber bitte auch Bluse zu und lange Hose !!!

Antworten
matze gepostet am Dienstag, 08. September 2015:

ihr Frauen nehmt die Taschen vom Sitz

Antworten

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar ist für die anderen erst nach Freigabe sichtbar

Gesundheit im Blick / 09.01.2019

Die Zeit des Wechsels stellt viele Frauen vor neue Herausforderungen: Der eigene Körper ändert sich, das Wohlbefinden ist öfter mal angeschlagen. Jetzt gilt es, mit der richtigen Ernährung, einer positiven Einstellung und Auszeiten die eigene Balance zu erlangen.

In Action / 07.12.2018

Handball- die Sportart überzeugt dank ihrer Schnelligkeit, rasanten Spielwechseln und hoher Spannung. Kurz vor der anstehenden Herren-WM in Deutschland und Dänemark, steigt das Interesse an. Wer nicht nur vor dem TV mitfiebern möchte, sollte sich schleunigst einem Verein anschließen.