Kommentare Suche Plus Facebook Facebook Youtube Instagram Youtube Instagram Schließen
Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Darüber hinaus setzten wir weitere Verfahren ein, um auf pseudonymisierter Basis Nutzeraktivitäten analysieren zu können. Einzelheiten hierzu und zu den Möglichkeiten eine solche Nutzung einzuschränken, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Titelbild des Orthomol Blogs

Direkt einmal vorneweg: Ich liebe Musik. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Musik begleitet mich seitdem ich denken kann. Ob als Zuhörer oder aktiv musizierender Mensch – es gibt mir unglaublich viel. Musik ist eine Sache des Gefühls. Im besten Fall berührt sie die Seele, nimmt einen mit auf eine Reise, beschert eine sphärische Auszeit, beruhigt, pusht, lässt uns feiern, weckt und schafft Erinnerungen. Es ist so herrlich vielfältig, welche Stimmungen durch Klänge erzeugt werden können.

Positive Einflüsse durch Musik beim Sport

Doch was haben die wundervollen künstlerischen Klänge mit Sport und Gesundheit zu tun? Musik wirkt sich positiv auf uns Menschen aus und fördert die Gesundheit. Außerdem wird beim Hören von Musik das Gehirn angeregt – Nervenzellen verknüpfen sich neu. Aber auch für den Bereich Sport lassen sich vielerlei positive Auswirkungen von Musik feststellen. Beispiel Laufen: Hier kann die Musik entweder als Zeitvertreib oder als zusätzliche Motivation eingesetzt werden. Die Beats können auch als Taktgeber für das richtige Lauftempo dienen. Eine ausgewählte Songliste kann so dabei helfen ein konstantes Tempo zu halten. Vor Wettkämpfen kann Musik der Entspannung dienen und eine positive Energie auf dem Weg zum sportlichen Ziel fördern – das ist übrigens ein Grund, warum Profisportler vermehrt auf dieses einfache psychologische Mittel zurückgreifen.
Aber auch im Fitnessstudio kann die Musik – möglicherweise gelangweilten Trainierenden – für eine gewisse Abwechslung sorgen und so beim Durchziehen des Trainingsprogramms helfen.

Sport ohne Musik: Den Sound der Umwelt genießen

Es gibt jedoch auch die Fraktion der Sportreibenden, die komplett auf Musik verzichtet. Dazu zähle ich mich, nach der Einleitung eventuell überraschend, auch. Es kommt eher selten vor, dass ich mir Kopfhörer über die Ohren schnalle und mich von der Umwelt abkapsle. Dafür mag ich den „Sound“ der mich umgebenden Welt viel zu gerne. Nun wohne ich etwas außerhalb der Stadt, die Natur bietet mir genug Ablenkung. Vogelgezwitscher, Windgeräusche in den Bäumen – ich bin Fan dieser natürlichen Soundkulisse. Lediglich meine Atemgeräusche stören, je nach meinem persönlichen Fitnesszustand, schon mal den Einklang mit den natürlichen Umgebungsgeräuschen. Auch bei sportlichen Aktivitäten in der Stadt bin ich meist ohne Musik unterwegs. Stadtgeräusche haben ihren ganz eigenen Reiz – auch sie haben einen Puls. Ab und an mache ich jedoch eine Ausnahme. Bei längeren Sporteinheiten packe ich zur Sicherheit die Kopfhörer ein. Sollte der Körper einen zusätzlichen Motivationsschub benötigen, wartet eine spezielle Playlist darauf abgefeuert zu werden und mich Richtung Ziellinie zu begleiten.

Tipps für Sport mit Musik

  • Vor einem anstrengenden Training oder Wettkampf kann Musik eine positive Energie fördern.
  • Musik kann ablenken von Monotonie bzw. Langeweile während des Trainings.
  • Je nach Sportart kann eine extra zusammengestellte Playlist helfen, beispielsweise das Lauftempo zu halten.
  • Da der Atem beim Musikhören schwerer zu hören ist, werden eventuelle Warnsignale des Körpers überhört. An dieser Stelle empfiehlt sich ein Pulsmesser als Kontrolle.
  • Bei manchen Sportarten ist es wichtig Umgebungsgeräusche wahrzunehmen – zu lauter Sound auf den Ohren kann hier gefährlich werden.

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

0 Kommentar

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar ist für die anderen erst nach Freigabe sichtbar

Gesundheitsmeldung / 28.03.2019

Per „Spritze“ haben chinesische Forscher Mäusen einen „Super-Sehsinn“ verpasst: Die behandelten Nager konnten mehr als 10 Wochen lang Infrarotlicht erkennen, das normalerweise unsichtbar ist. Die Technik, so die Forscher, funktioniert theoretisch auch beim Menschen. Welchen praktischen Nutzen das haben könnte,…

Gesundheitsmeldung / 28.03.2019

Der Kinderteller ist meist eine günstige und konfliktfreie Alternative für das Familienessen im Restaurant. Gesunde Ernährung bleibt dabei aber leider auf der Strecke, wie eine Auswertung von Wissenschaftlern der Uni Heidelberg zeigt. Fast 1900 Kindergerichte auf 500 Speisekarten inhabergeführter…