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Titelbild des Orthomol Blogs

Bereits im alten Rom als Delikatesse gehandelt, ist der Grünkohl – oder „Kale“, wie er in den USA genannt wird – inzwischen in vielen Ländern auf der Welt in aller Munde. Und das zurecht! In Deutschland gilt der Grünkohl vor allem als ein Wintergemüse, das von Oktober bis Februar geerntet wird und anschließend frisch und voller wichtiger Nährstoffe in den Märkten liegt.

Der Klassiker als neuentdecktes Superfood

Durch die kalten Temperaturen bekommt der Grünkohl idealerweise den ersten Frost ab, wodurch sich der Zuckergehalt erhöht und der Geschmack eine feine, süße Note erhält. Aber keine Sorge: Der Zuckeranteil ist minimal und verblasst vollständig neben den übrigen wertvollen Inhaltsstoffen, bei denen keine andere Kohlsorte mithalten kann.

Grünkohl enthält Kalium, Calcium sowie Ballaststoffe, die für ein anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen – und das bei vergleichsweise wenig Kalorien (ca. 40 Kalorien auf 100g). Dazu kommen noch die Vitamine C, E und Beta-Carotin, die wichtig für ein starkes Immunsystem sind, gegen freie Radikale wirken können und ihn zu einem echten regionalen Superfood machen.

Die Zubereitung macht den Unterschied

Die im Grünkohl enthaltenen Inhaltsstoffe können das Immunsystem in vielerlei Hinsicht unterstützen – hier kommt es allerdings auf die richtige Zubereitung an. Um möglichst viele der wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren, empfiehlt sich eine schonende Verarbeitung mit kurzen Garzeiten. Ob als Rohkost oder Zugabe im Smoothie, kurz blanchiert im Salat oder knackig angebraten – die Bandbreite an Möglichkeiten ist riesig.

Gesundheit im Blick / 03.12.2019

Mit dem Nutriscore (umgangssprachlich auch Lebensmittelampel genannt) haben sich Experten nach jahrzehntelanger Diskussion auf eine Nährwertkennzeichnung geeinigt. Erfahrungen mit dem System aus anderen Ländern zeigen: Die Signalfarben aus der Verkehrserziehung können auch am Supermarktregal Leben retten – durch bessere Entscheidungen…