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Superfood ist derzeit in aller Munde. Doch was genau ist mit Superfood gemeint? Wie gesund ist es und gibt es auch „heimisches“ Superfood? Wir geben Antworten.

Was genau ist Superfood?

Unter dem Begriff Superfood sind Lebensmittel gemeint, die überdurchschnittlich viele Mikronährstoffe enthalten, wie etwa Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Letztere bezeichnen die in Pflanzen enthaltenen Farb-, Duft- und Aromastoffe, die unterschiedliche positive Auswirkungen auf unseren Körper haben können. So wirken manche antioxidativ, entzündungshemmend oder antibakteriell. Daher kommt auch die Empfehlung, sich möglichst „bunt“ zu ernähren: Carotinoide zum Beispiel geben vor allem orangen und roten Gemüse- und Obstsorten ihre Farbe und können günstige Auswirkungen für den Zellschutz und das Immunsystem haben.

Die Bezeichnung „Superfood“ ist nicht geschützt oder an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Deswegen haben wir eine Auswahl an Lebensmittel zusammengestellt, welche für uns echte Superfoods sind.

Wie gesund ist Superfood?

Grundsätzlich gilt: Superfoods können unseren Speiseplan durchaus bereichern, indem sie für mehr Abwechslung sorgen. Außerdem können sie dazu beitragen, die nötigen Tagesmengen an wichtigen Mikronährstoffen zu decken. Davon profitiert dann auch unser Immunsystem, das auf eine regelmäßige Nährstoffversorgung angewiesen ist, um effektiv arbeiten zu können. Deshalb können Superfoods eine ausgewogene Ernährungsinnvoll ergänzen.

Was viele gerne vergessen: Lebensmittel müssen nicht unbedingt exotisch sein, um als Superfood zu gelten. Auch unter unseren einheimischen Produkten finden sich, denken wir, wahre Multitalente.

Diese Superfoods können unser Immunsystem unterstützen

Grünkohl ist einer unserer größten Superfood-Exportschlager. Bei uns jedoch gilt er mehr als Underdog. Dabei enthält er Kalium, Calcium, die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin, die unser Immunsystem gegen freie Radikale unterstützen. Dazu sättigt er dank zahlreicher Ballaststoffe lange und hat kaum Kalorien.

Haferflocken sind reine Kraftpakete: Sie enthalten viele Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Magnesium, und Zink sowie die Vitamine B1 und B6. Damit tragen sie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und bewirken aufgrund ihrer Ballaststoffe einen langsamen Blutzuckeranstieg. Täglichem Haferflockengenuss steht also nichts im Wege.

Heidelbeeren (auch als Blaubeeren bekannt) sind reich an den Vitaminen C und E. Vor allem die sekundären Pflanzenstoffe, die Anthocyane, machen Heidelbeeren so gesund. Einerseits sind sie für die dunkle Farbe der Beeren verantwortlich, andererseits wirken sie entzündungshemmend und unterstützen den Körper bei der Abwehr von freien Radikalen, indem sie diese abfangen und neutralisieren.

Avocado ist für viele nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Das nussig aromatische cremige Fruchtfleisch enthält eine Vielzahl pflanzlicher Fette und Vitamine, die unser Immunsystem unterstützen. Provitamin A wirkt sich positiv auf unsere Blutbildung aus, während Vitamin E dazu beiträgt, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Carotinoide helfen bei der Informationsübermittlung zwischen unseren Zellen, was ebenfalls unserer Immunabwehr unterstützen kann.

Quinoa stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde schon von den Inka zubereitet. Als sogenanntes „Pseudogetreide“ ist es nicht mit den klassischen Getreidearten verwandt und glutenfrei. Es ist ein hervorragender Lieferant für pflanzliches Eiweiß und enthält viel Eisen, Folsäure, Magnesium, Zink und die für eine normale Funktion des Immunsystems unverzichtbar sind.

Chia-Samen waren schon den Maya und den Azteken bekannt. Die kleinen Körner enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanzien. Letztere unterstützen unser Immunsystem gegen freie Radikale. Eine heimische Alternative zu Chia sind übrigens Leinsamen, die sich von den Inhaltsstoffen kaum unterscheiden.

Gesundheit im Blick / 03.12.2019

Mit dem Nutriscore (umgangssprachlich auch Lebensmittelampel genannt) haben sich Experten nach jahrzehntelanger Diskussion auf eine Nährwertkennzeichnung geeinigt. Erfahrungen mit dem System aus anderen Ländern zeigen: Die Signalfarben aus der Verkehrserziehung können auch am Supermarktregal Leben retten – durch bessere Entscheidungen…