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Titelbild des Orthomol Blogs

Bei Sonnenschein durch die Gegend rollen und dennoch Sport treiben? Mit den Skates lässt sich easy durch die Stadt gleiten, der Funfaktor ist dabei extrem hoch. Die rollenden Schuhe lassen dem Sportler dabei genügend Flexibilität. Ob einfach nur rollen und entspannt dahingleiten, aktiv und schnell durch die Gegend rasen oder sich gar tricksend und springend fortbewegen – die Möglichkeiten sind groß. „Inlineskaten ist ein gutes Koordinations- und Stabilisierungstraining für die gesamte Rumpf-, Hüft- und Beckenmuskulatur. Zudem fördert es das Balancegefühl“, sagt Ausdauerexperte Dr. Stefan Graf. Zudem ist die Sportart gerade für Anfänger ideal, da beispielsweise die Gefahr sich zu überanstrengen erheblich geringer sei als beim Laufen, ergänzt Dr. Graf. Auch die im Vergleich zum Joggen geringere Gelenkbelastung, sieht der Experte als klaren Vorteil an. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Das Körpergewicht muss nicht bei jedem Schritt aufgefangen werden.

Bedacht einsteigen

Doch trotz des sanfteren Einstieges in den sportlichen Ausdauerbereich ist auch der Abnehmfaktor nicht zu unterschätzen. Der Kalorienverbrauch liegt bei moderatem Rollen über einen Zeitraum von 45 Minuten bei etwa 340 Kilokalorien. Das ist zunächst einmal weniger als beim Laufen. Mit zunehmender Aktivität und Intensität lässt sich der Verbrennungsfaktor jedoch erhöhen. Im Prinzip würde die Formel lauten: Je schneller ich fahre und je mehr Aktion ich in meinen Fahrstil lege, desto mehr purzeln die Pfunde. Doch bei aller Liebe zur Geschwindigkeit – eines sollten Sie nicht vergessen: Beherrscht man sein neues Sportgerät (noch) nicht, drohen Stürze. Und diese können gerade bei Fahrten auf Asphalt böse enden. Gerade für Anfänger empfiehlt sich deshalb ein bedachter Einstieg. Üben Sie zunächst die einfachen Dinge, wie geradeaus fahren, auf einem Bein fahren, bevor Sie sich an koordinativ anspruchsvollere Übungen, wie rückwärts- überkreuzfahren und springen, wagen. Noch leichter wird es, wenn Sie sich einem der zahlreichen Einsteigerkurse anschließen. So findet man beispielsweise in NRW auf der Plattform www.skateschule-nrw.de eine breitangelegte Kursübersicht.

Erklärvideos für Anfänger

Sollten Sie kein Interesse an einem Einsteigerkurs haben: Im Netz finden sich auf den gängigen Plattformen zahlreiche Videos mit gut erklärten Übungsbeispielen. Und überhaupt: Bremsen ist das A und O beim Skaten! Wer diese Grundform beherrscht, wird sich schnell weiterentwickeln und die nötige Sicherheit auf den rollenden Kufen bekommen, um sich auch an schwierigere Elemente des durchaus rasanten Sports zu trauen. Wer schon Vorerfahrungen im Schlittschuhlaufen gesammelt hat, wird schnell erkennen: Die auf dem rutschigen Eis erlernten Bewegungsabläufe des sich Abstoßens lassen sich durchaus auf die Straßen übertragen. Die Sportart bietet zudem einen großen Variantenreichtum: Ob Fitness-, Speed-, Agressive Skating – für fast jede Alters- und Fitnessstufe ist etwas dabei.

Tipps zum Inlineskaten:

  • Achten Sie beim Kauf auf fachliche Beratung! Die Unterschiede bei den Skates sind teilweise erheblich: Fitness-Skates, Speed-Skates, Stunt-Skates etc.
  • Auf ausreichenden Schutz achten: Helm, Ellenbogen- und Knieschützer sind Pflicht.
  • Üben Sie das Bremsen, Einsteigerkurse erleichtern diese Übung.
  • Starten Sie mit dem Skaten auf geraden gut asphaltierten Wegen, vermeiden Sie zunächst abschüssige Strecken.

Ralf Kerkeling

Ralf Kerkeling (46) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er gründete 2011 die PDF-Tageszeitung „news to go“ und schreibt für diverse Sportmagazine. Mit der Läuferbiografie „Running Wild“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren.

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