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Titelbild des Orthomol Blogs

Wir fühlen uns wohler im Licht: Sicherheit, Wohlstand und Modernität verbinden wir mit passender Beleuchtung. Die nächtliche Skyline größerer Städte strahlt im Kunstlicht: Straßenlaternen, erleuchtete Gebäude, angestrahlte Wahrzeichen, Werbeleuchten und Flutlicht erhellen zusammen mit tausenden Autoscheinwerfern die Nacht. Chronobiologen, die sich mit dem Einfluss des Tagesrhythmus auf die Gesundheit von Mensch und Natur beschäftigen, warnen: Dauerbeleuchtung beeinflusst uns nachhaltig – und ist noch wenig erforscht.

Im Dunkeln ist gut… abnehmen?

Der Wechsel von Licht und Dunkel ist für uns (und viele Tiere und Pflanzen) der Taktgeber für Wach- und Ruhephasen. Unsere innere Uhr ist nicht nur für einen gesunden Schlaf von Bedeutung, sie steht auch im Zusammenhang mit der Regulation unseres Körpergewichtes und wirkt auf die Stimmungslage. Einige Tierarten verändern ihren Lebensrhythmus in der beleuchtet Stadt drastisch, Amseln werden beispielsweise zu extremen Frühaufstehern. Labormäuse fressen sich bei Dauerbeleuchtung mehr Speck an als ihre Kollegen mit dunkler Nachtruhe – trotz gleicher Futtermenge und Bewegung.

Die App für schwarze Nächte

Zurück ins buchstäblich finstere Mittelalter will natürlich niemand – aber inzwischen untersuchen Forscher weltweit die Folgen des Dauerlichtes auf die Umwelt und entwickeln Vorschläge, verantwortungsvoller mit der nächtlichen Beleuchtung umzugehen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Verlust der Nacht“ arbeiten Wissenschaftler interdisziplinär an Fragen zur Lichtverschmutzung. Smartphone Besitzer  können helfen, den Lichtsmog zu erfassen:  Mit der kostenlosen App „Verlust der Nacht“ wird das Handy zur Messstation. Mit den entsprechenden Daten können sich Organisationen wie die Internationale Vereinigung für einen dunklen Himmel (IDA) und einen freien Blick auf die Sterne einsetzen.

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