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Titelbild des Orthomol Blogs

Er ist die mit Abstand beliebteste Sportart hierzulande: König Fußball. Rund 6 Millionen Menschen sind Mitglied in einem der 27.000 Fußballvereine der Republik. Nicht mitgezählt sind die zahlreichen Freizeitfußballer. Beeindruckende Zahlen. Ein Sport, der weltweit Milliarden Menschen in seinen Bann zieht. Eine Traumfabrik, wegen der sich Kids auf der ganzen Welt ein Leben als Fußballstar wünschen. Einer von 10.000 Nachwuchskickern in Deutschland wird es in die Bundesliga schaffen, rechnen die Experten. Nur wenige dieser Berufsfußballer werden als gefeierter Nationalspieler gar zu einer Weltmeisterschaft fahren. Doch man muss kein Profispieler sein, um Spaß zu haben.

Neben all den hochgejazzten Fußballstars und den gefüllten Stadien vergisst man nämlich schnell, wie ursprünglich und schön dieses Spiel sein kann und wie viel Freude der Kick mit dem runden Lederball bringt. Reduziert man den Sport auf seine wesentlichen Elemente, kommt man seinem Erfolgsgeheimnis schnell auf den Grund und versteht, warum Kinder und Erwachsene, ob im Park, am Strand oder auch im heimischen Garten, so gerne einem Ball hinterherjagen.

Weniger ist mehr

Das Stichwort lautet Einfachheit. Es braucht nämlich nicht viel, um ins Spiel zu kommen. Ein Ball plus zwei Menschen und schon kann es losgehen. Eigentlich braucht man nicht einmal ein richtiges Tor, im Park können auch Jacken, Stöcke oder Flaschen als Pfosten dienen. Das Schönste am Fußballspielen: jeder kann es. Egal, wie brillant die Technik, wie hart und platziert die Schüsse oder wie genau das Passspiel sind – es macht einen „Heidenspaß“. Wie viele Stunden habe ich schon mit meinem Sohn bei uns im Garten „trainiert“! Zunächst war ich ihm körperlich überlegen, doch mittlerweile habe ich gegen den 15-Jährigen keine Chance mehr. Trotzdem kicken wir immer noch regelmäßig miteinander. Ball hochhalten, einfach hin und her passen. Die Variationen sind vielfältig und bringen den Körper spielerisch auf Trab. Kein Nachdenken über noch zu laufende Kilometer, nur spielen, laufen und schauen, wo der Ball gerade ist. „Beim Fußball ist alles gefragt, was Fitness ausmacht: alle Formen der allgemeinen und speziellen Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Kraft“, erzählt Ausdauerexperte Dr. Stefan Graf. Und mal ganz ehrlich, den Ball im Tor zu versenken ist und bleibt auch bei „älteren Semestern“ ein wunderbares Gefühl. Der Fußball hat außerdem weitere positive Aspekte, die über den Sport hinausgehen. „Als Mannschaftssport fördert er gerade bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung sozialer Kompetenz“, ergänzt Dr. Graf. Es sei viel Disziplin notwendig, um gestellte Aufgaben zu erfüllen und sich für das „Allgemeinwohl“ selbst auch mal zurückzunehmen.

Meine Empfehlung: für den nächsten Ausflug in die Natur unbedingt einen Ball einpacken und los geht das Freizeitvergnügen für Groß und Klein.

Tipps für den Start:

  • Kauft euch einen Ball, es muss nicht direkt der teuerste sein
  • Bequeme Sportklamotten reichen völlig.
  • Sucht euch eine Wiese oder einen Park. In Großstädten könnt ihr in den Parks oft auch bei anderen Freizeitkickern mitspielen. Sprecht die Leute einfach mal an.
  • Macht euch keine Gedanken über mangelnde Kondition und Technik.
  • Wenn ihr merkt, es macht Spaß, lohnt es sich, in gute Fußballschuhe zu investieren. Doch auch für ein gutes Paar Schuhe sollte man keinen Mondpreis bezahlen!

 

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

 

 

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