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Titelbild des Orthomol Blogs

In unserem Bike-Monat gehen wir in den nächsten Wochen auf zwei spezielle Formen des Radelns ein. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch speziell das BMX-Radfahren näherbringen. Ende des Monats folgt dann das Mountainbiking, beziehungsweise eine spezielle Variante für den Pumptrack. Viel Spaß!

BMX-Fahren kommt, wie so viele andere coole Sportarten, aus Amerika. Das Wort BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross. Das X, steht hierbei für das englische Wort „Cross“ (Kreuz). Racing war die erste BMX-Disziplin. Die Rennstrecken erinnerten dank ihrer Steilkurven und Sprünge an Motocross-Strecken. Mit der Zeit entdeckten die BMX-Fahrer, dass man mit einem BMX-Rad durchaus mehr anstellen kann. So entwickelten sich dann nach und nach die verschiedenen Disziplinen, die heutzutage hauptsächlich aus den folgenden bestehen: Flatland (normale flache Straße, Plätze), Racing (Rennen gegen andere BMXler fahren), Street/Park (freies Gelände in der Stadt/Rampen etc. in einem BMX-Park) und Dirt (nicht asphaltierte Strecken mit Sprüngen – dreckig darf’s sein).

In der Ruhe liegt die Kraft

BMX-Radfahren sieht akrobatisch aus und ist es auch. Es bedarf einer guten Koordination, Kondition und ebenso guter Bein- und Rumpfmuskulatur. Wer schon einmal eine halbe Stunde auf so einem Mini-Rad mehr oder weniger hockend gefahren ist, weiß wovon ich spreche. Gerade Anfänger sollten sich Ruhe und Zeit geben, ihr Bike kennenzulernen und ein Vertrauen in den Umgang damit zu entwickeln. Der Rest kommt quasi von alleine, durch Zuschauen und Ausprobieren.

Apropos Ausprobieren: In vielen größeren und kleineren Städten der Republik gibt es „Parks“, sowohl für BMX-Fahrer als auch für Skater. Ein Tipp wäre, mit dem Rad hinzufahren, sich das Ganze anzusehen, mit den Platzhirschen/Locals zu schnacken und es dann einfach mal ausprobieren. Zunächst die leichten Sachen, denn dann kommt die Sicherheit und mit ihr auch der Wunsch einmal einen Trick, eine Rampe oder ähnliches auszuprobieren. Seid Ihr mit dem Bike vertrauter, habt Kraft und Kondition entwickelt, Gleichgewicht und Sportgerät im Griff, könnt Ihr beispielsweise auch die Stadt für Euch neu entdecken. Sucht nach Möglichkeiten, Eure Fähigkeiten zu verbessern. Wenn man die Augen offenhält, erkennt man schnell, wie viele tolle Möglichkeiten der urbane Lebensraum für das Sportgerät mit sich bringt.

Also, traut Euch – Spaß ist garantiert. Noch ein Tipp zum Schluss: Auf Youtube findet Ihr zahlreiche gute Videos zum Thema Tricks. Lernt zunächst die einfachen, dann die schweren Tricks, alles baut aufeinander auf.

Habt Ihr jetzt Lust auf’s BMXen bekommen? Hier wäre eine Internetseite mit einem guten Überblick über diverse BMX-Parks in Deutschland: www.bikeparkmap.com

Tipps zum Kauf eines BMX-Rades:

  • Klärt zunächst die Frage nach dem gewünschten Einsatzgebiet des Bikes – es gibt Dirt, Street oder Parc.
  • Wählt das Rad entsprechend Eurer Größe aus.
  • Vergleicht die zusätzliche Ausstattung und Material der Bikes – dem Material wird einiges abverlangt.
  • Nicht zuletzt ist auch das Aussehen, der Look des Rades, nicht unwichtig.

Helm, Arm- und Knieschoner sollten immer dabei sein, gerade am Anfang. Später auch, selbst wenn es nicht so cool aussieht, wie ohne. Wir empfehlen es trotzdem unbedingt!

 

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

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