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Wilder Bärlauch,

die ersten Sonnenstrahlen des Vorfrühlings haben die glänzend grünen Lanzetten Deiner Blätter aus dem Waldboden gelockt. Dem kundigen Wanderer sind sie stummer Frühlingsgruß und Verheißung auf ein würziges Bärlauchpesto zugleich. Die anderen treffen sich mit Dir besser am Marktstand, wo sich keine giftigen Doppelgänger wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose aufhalten.

Zuhause in der Küche schenkt Dein feines Aroma Süppchen und Cremes, Nudeln oder Risotto einen herzhaften Geschmack– ohne mit ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen zu geizen. Während Dein aufdringlicherer Verwandter Knoblauch seine Freunde mit einer sozial belastenden Geruchsfahne brandmarkt, bleibst Du auch nach der Mahlzeit bescheiden im Hintergrund.

Erst wenn im Mai ein weißer Blütenkranz Deine Rosetten krönt, verlieren Deine Blätter an Geschmack. Wenn sich das Blätterdach der Bäume über Dir schließt, ziehst Du Dich in den schattigen Boden zurück und wartest darauf, im nächsten Jahr  von der Frühlingssonne geweckt zu werden. 

Bis dahin darfst Du Dich in der Auszeichnung „Liebling des Monats April“ sonnen.

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