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Scharfe Chili-Schote,

wer Dich in seine Küche einlädt, wandelt auf einem schmalen Grat zwischen anregender Würze und schmerzhaften Explosionen feuriger Schärfe. Mit leuchtendem Signalrot warnen Deine Schoten in Form geschärfter Zinken davor, Dich zu unterschätzen. Und selbst wenn Du in einem unscheinbaren Gewürzstreuer getrocknet und pulverisiert im Gewürzregal gelandet bist, vermagst Du uns als Cayennepfeffer noch den Schweiß auf die Stirn und die Tränen in die Augen zu treiben.

Mit dem Pfeffer verbindet Dich dabei keine botanische Verwandtschaft. Zu Tisch triffst Du aber andere Mitglieder Deiner Familie der Nachtschattengewächse, etwa Kartoffeln, Tomaten und Paprika. Mutige legen Deine Früchte auf ihre Pizza, und in feurigem „Chili con Carne“ schürst Du in unseren Partygästen das Verlangen nach kühlen Getränken. „Penne a la arrabiata“ brauchen Dein Feuer ebenso wie Sambal Olek, indische Chilipaste oder Tabascosauce. Deine rauchig-scharfe Note verfeinert sogar edle Schokolade.

Hat uns Dein Feuer die Zunge versengt, löschen wir mit kühlender Milch und dosieren Dich beim nächsten Mal vorsichtiger. Wasser hilft uns in diesem Falle nicht, denn das Geheimnis Deiner explosiven Wirkung auf unsere Schmerzrezeptoren heißt Capsaicin – löslich in Fett und Alkohol, aber nicht in Wasser. Dieser sekundäre Pflanzenstoff macht unserem Stoffwechsel sprichwörtlich „Feuer unter dem Allerwertesten“ und regt die Verdauung an. In einem Mäuseexperiment ließ es sogar Fettpolster schmelzen. In Pflastern und Salben reizt Dein Scharfmacher die Haut und hilft gegen verspannte Muskeln. In diesen kalten Wintertagen wärmt uns Dein Feuer von innen, während Dein Geschmack Urlaubserinnerungen oder Reiseträume zu wecken vermag. Dafür verleihen wir Dir den Titel: Liebling des Monats Februar.

Rezept-Tipps

Wir empfehlen Ihnen zwei Rezepte mit Chili:

1 Kommentar

Fabian gepostet am Dienstag, 08. November 2016:

sehr schön solche positive Meldungen über Chilis zu lesen... danke dir!!!

http://diechilimafia.com

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