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Unverwüstlicher Giersch,

du bist der Widerstandskämpfer unter den Wildkräutern. Aus dem Untergrund heraus eroberst Du die Schattenplätze unserer Grünanlagen. Ambitionierten Gärtnern treibst du den Schweiß auf die Stirn, während Deine unterirdische Kriechtriebe einen Quadratmeter nach dem anderen besetzen. Kein (anderes) Kraut ist gegen Dich gewachsen. Experten empfehlen im Angesicht Deiner Hartnäckigkeit, die eigene Einstellung zum Zusammenleben mit Dir zu ändern – denn wer Dich zu nehmen weiß, dem gibst Du auch etwas zurück.

In der Küche entpuppst du dich nämlich schon seit dem Mittelalter als gesunde Bereicherung.  Zarte, junge Blätter kommen als Salat  direkt auf den Tisch oder geben frischem Pesto eine besondere Note. Weil du es im Unterschied zu den meisten anderen Wildkräutern auch nicht übel nimmst, erhitzt zu werden, machst du auch als Füllung für Pfannkuchen oder Maultaschen eine gute Figur. Genussvoll kauend erkennen wir endlich, was Du wirklich bist: Ein ständig nachwachsendes Gemüse, welches ohne unsere Pflege auskommt und nebenbei Vitamine und Spurenelemente (besonders Kalium und Vitamin C) liefert. 

So lassen wir Dein üppiges Grün im Schutz der Gartenhecke wuchern und verleihen Dir den Titel Liebling des Monats – behalten uns aber vor Dich nötigenfalls zum Schutz unseres Staudenbeetes in deine Schranken zu verweisen.

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