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Oh Ingwer, du asiatischer Scharfmacher,

anerkennend reihen wir uns in den weltumspannenden Zug Deiner Verehrer ein. Schon 2.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung teilte Shen Nung, der zweite Gelbe Kaiser Chinas, Dich seiner „Königsklasse der Heilpflanzen“ zu, die bestimmt waren, nicht nur vorhandenes Übel zu lindern sondern die Lebenskraft und Gesundheit seiner Untertanen zu erhalten. In den mittelalterlichen Werken der heilkundlich bewanderten Benediktinerin Hildegard von Bingen und den Schriften des Arztes Paracelsus finden Deine Wirkungen lobende Erwähnung.

Alleskönner Ingwer: Verleiht dem Essen einen scharfen Schliff und enthält reichlich Mineralstoffe

Heute gibt Deine fruchtige Schärfe unseren asiatischen Küchenexperimenten ein unverwechselbares Aroma und sättigt ihren exotischen Duft. Deine geweihartigen Wurzelknollen warten in jedem Supermarkt darauf, unsere Möhrensuppe zu verfeinern oder einem Fischgericht den letzten Schliff zu geben. Neben Vitamin C und einigen Mineralstoffen enthalten Deine Wurzeln ätherische Öle wie das scharfe Gingerol. Es hilft Übelkeit zu lindern und rollt nach üppigen Mahlzeiten wenigstens gefühlt die Steine aus unseren Mägen.

Mit den aromatischen Dämpfen einer Tasse frischen Ingwertees in der Nase schließen wir die Augen und wandeln in unserer Phantasie durch den zu Deinen Ehren angelegten Ingwerpark im botanischen Garten Singapurs, wo Du mit Deinen nahen Verwandten Kurkuma, Kardamom und Galgant Deine schilfartigen Blätter um bunte Blütenstauden reckst.

Nun, da Dich neuzeitliche Naturheilkundler zur Heilpflanze des Jahres 2018 gewählt haben, fügen wir dem stetigen Strom Deiner Ehrungen eine weitere hinzu und ernennen Dich zum Liebling des Monats März.

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