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Titelbild des Orthomol Blogs

Großartiger Rhabarber, 

du blattgewaltiger Zungenbrecher aus unserem Frühlingsgarten, Du spaltest die Nation in glühende Verehrer und angewiderte Verächter. Während erstere ganzjährig trendige Rhabarbersaftschorle schlürfen, sprechen die anderen von ungenießbarem Unkraut und beschweren sich, Du ätztest bei Mundkontakt einen stumpfen Pelz auf ihren Zahnschmelz.

Wir Rhabarberfans dagegen preisen Dein  säuerliches Aroma, welches einen liebenswerten Kontrast zu süßem Vanillepudding bildet und Deine herb-fruchtige Note, die – in süßen Kuchen gebettet – unverwechselbaren Frühlingsgeschmack auf unsere Zunge zaubert.

Deine nahezu schirmgroßen Blätter schützt Du vor uns Fressfeinden mit reichlich unverdaulicher Oxalsäure, die obendrein als Kalziumräuber verschrien ist. Kenner wissen aber: Deine zarten Stangen sind davon nur schwach belastet und liefern stattdessen reichlich Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium. Außerdem gleicht ein solides Milchreisfundament unter Deinem herrlich matschigen Kompott die Kalziumbilanz spielend wieder aus. 

Schon in wenigen Wochen wachsen Deine rothäutigen Stiele zu faserigen Brechstangen heran, deren Säure selbst Deinen Freunden die Wangenmuskeln zusammen zieht. Darum beschaffen wir lieber jetzt noch schnell Nachschub und kochen daraus süße Konfitüre für das Sommerfrühstück auf der Terrasse. Gleichzeitig verleihen wir dir hiermit unseren Titel: Liebling des Monats April!

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