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Eine Herausforderung, die jeder kennt, ist die tägliche Bewegung. Es sind die bekannten 10.000 Schritte, die täglich gegangen werden sollen, so der Volksmund. Eigentlich nicht viel, aber für die Schreibtischtäter unter uns (auch ich bin einer) ist das gar nicht mal so einfach, wenn man nicht darauf achtet oder sogar explizit darauf hinarbeitet. Bewegungsmangel ist heutzutage eine häufige Krankheitsursache, denn für das ständige Chillen auf der Couch sind wir Menschen eigentlich gar nicht gemacht. Raus gehen – Mammuts jagen – Beeren sammeln – viel bewegen… zumindest was unseren Stoffwechsel angeht, sind wir in der Steinzeit stehengeblieben.

Mittlerweile gelingt es mir wirklich gut, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Dabei meine ich ganz bewusst nicht das Fitnessstudio. In diesem Post zeige ich Euch realistische und praktikable Ideen für den ganzen Tag, wie auch Ihr es schafft, Euch mehr zu bewegen.

Morgens nach dem Aufstehen – Mini-Workout

Ich gebe zu, das ist schon was für Fortgeschrittene, denn es bedarf einem eisernen Willen, das warme Bett zu verlassen und sich sportlich zu betätigen. Vor einem Mini-Workout solltet Ihr Euch vor allem lockermachen und Eurem Körper die Gelegenheit geben, erst mal warm zu werden. Ob leichte (!) Kraftübungen oder eine ausgedehnte Dehneinheit – jeder so, wie er mag.

Rebeccas Life-Hack: Morgens einfach den Lieblingssong aufdrehen und wild drauf los tanzen (aber bitte auf die Nachbarn oder Mitbewohner Rücksicht nehmen 🙂 ). Sieht vielleicht nicht immer formvollendet aus, macht aber Spaß und man ist danach auf jeden Fall bereit für den Tag.

Öffentliche Verkehrsmittel: Weg zur Arbeit – Variante 1

Morgens zum Wachwerden gibt es nichts Besseres als eine Ladung frische Luft. Auf dem Weg zu Bahn oder Bus weckt Ihr nicht nur euren Körper, sondern auch Euren Geist. Dabei ist der öffentliche Nahverkehr nicht nur umweltschonender und entspannter, sondern er sorgt auch für mehr Bewegung. Außerdem spart Ihr in der Regel auch noch Geld (und oftmals Stress vom chaotischen Straßenverkehr) dabei. 🙂

Sportlich, sportlich: Weg zur Arbeit – Variante 2

Zugegeben, das ist schon die Königsdisziplin, wenn Ihr es schafft, morgens das Auto komplett stehen zu lassen, Bus und Bahn links liegen lasst und Euch stattdessen aufs Fahrrad schwingt. Allerdings müssen hierzu die Rahmenbedingungen stimmen. In größeren Unternehmen gibt es oftmals einen Duschraum, der z. B. nach einer 20km Anfahrt auch definitiv aufgesucht werden sollte. Nehmt Euch Wechselklamotten mit oder deponiert sie direkt auf der Arbeit. 🙂

Karriereleiter (im wahrsten Sinne des Wortes)

Es gibt einen Spruch: Für den Weg zum Erfolg gibt es keinen Aufzug, du musst schon die Treppe nehmen. Genau das mache ich schon seit einiger Zeit und verzichte eisern auf die bequeme Fahrt im Fahrstuhl. Schade eigentlich, dass das Treppenhaus oftmals total verwaist ist, denn Euer Kreislauf und auf lange Sicht auch die Gelenke werden es euch danken.

Termine: Der Weg ist das Ziel

In großen Unternehmen können die Büros schon mal ein Stück auseinanderliegen. Bevor ihr eine E-Mail schreibt oder ein Telefonat führt, macht doch mal einen Präsenztermin mit Eurem Gesprächspartner. Nicht nur, dass die Kommunikation in vielen Fällen viel besser face to face abläuft, Ihr habt Euch auch noch dabei bewegt und Eurem Körper was Gutes getan. Wenn Ihr die Chance habt, dann nehmt Eure Termine im Büro des Kollegen wahr. Je weiter weg, desto besser (natürlich nur innerhalb eines Standortes 🙂 ).

Steh auf, aber geh nicht weg

Es gibt immer Tätigkeiten, die Ihr an Eurem Arbeitsplatz auch im Stehen durchführen könnt, z. B. Telefonieren oder das Sortieren von Unterlagen. Manche Arbeitgeber bieten Euch einen in der Höhe verstellbaren Schreibtisch an. Wenn Ihr Euch so einen Tisch organisieren könnt, dann schreibt doch auch mal ein paar Mails im Stehen.

Frische Luft zum Nachtisch

Wenn es die Zeit und Terminlage zulässt, mache ich gerne nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang um den Block. Die Zufuhr an frischem Sauerstoff macht nicht nur den Kopf frei und aktiviert Euren Geist, sondern regt auch die Verdauung an. 🙂 Vor allem, wenn man mal wieder etwas zu viel gegessen hat, kann man so wunderbar dem Fresskoma entgegenwirken. Probiert es mal aus! 🙂

Gesund arbeiten aka Gesundheitsmanagement

Informiert Euch bei Eurem Chef oder in Eurem Intranet. Bietet Euer Arbeitgeber entsprechende Angebote für mehr Bewegung an? Zum Beispiel Rabatte fürs Fitnessstudio, Laufgruppen oder Yoga-Kurse? Vielleicht sogar kleine 10 Minuten Workouts mit einem Trainer im Büro? Gerade in der heutigen Zeit sind sich viele Arbeitgeber dessen bewusst, dass sie die Gesundheit der Mitarbeiter aktiv fördern müssen, um langfristig gesunde und einsatzfähige Fachkräfte zu haben. Diese Angebote sind eine gute Sache und zahlen definitiv auf unser Ziel ein, uns mehr im Alltag bewegen zu wollen.

Per pedes geht es

Nach der Arbeit wieder zu Hause angekommen muss sicherlich öfter mal etwas eingekauft oder erledigt werden. Ich persönlich liebe es Dinge per pedes (lateinisch für „zu Fuß“) zu erledigen. Egal ob Lebensmittel, Klamotten oder Hygieneartikel, wenn ein Laden nicht am komplett anderen Ende der Stadt ist, nutze ich die Gelegenheit gerne und baue diese Bewegung ganz bewusst in meinen Alltag ein. Es muss nicht immer die Cardio-Einheit im Fitnessstudio sein, wenn Ihr anderweitig auf Eure 10.000 Schritte kommt. Der Reim in der Überschrift ist übrigens reiner Zufall. 🙂

Umarme einen Baum

Bevor Ihr es Euch nach dem Abendessen so richtig auf der Couch gemütlich macht, könntet Ihr noch einen Spaziergang einlegen. So sammelt Ihr noch ein paar Schritte und bringt Eure Verdauung in Schwung. Im besten Fall habt Ihr ein paar große Bäume in der Nähe, die Ihr besuchen könnt. Das klingt vielleicht etwas esoterisch, ist aber durchaus wissenschaftlich belegt. Die Natur wird Euch dabei helfen, Euer Stresslevel zu senken, auch ohne Umarmung :). Gleichzeitig rundet Ihr bewegungstechnisch so den Tag ab. Probiert es mal aus.

Das waren meine Bewegungstipps. Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, den Alltag aktiver zu gestalten und Bewegungsmangel zu vermeiden. Ich hoffe, ich konnte Euch inspirieren und freue mich sehr auf euer Feedback. 🙂

Eure Rebecca



Über die Autorin

Die gebürtige Kölnerin Rebecca García Mélé (29) Jahre alt beschäftigt sich neben ihrer Leidenschaft für Mode auch mit Themen rund um Lifestyle und Gesundheit. Ihren Blog findet ihr unter
https://rebeccagarcia.de/.



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