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Repräsentativen Studien zufolge fühlt sich die große Mehrheit der Deutschen zwischen 40 und 59 Jahren wohl mit ihrem Alter. In der Lebensmitte angekommen, erleben sich die meisten heute selbstbewusster und ausgeglichener als jemals zuvor. Noch einmal 20 sein, das wollen insbesondere Frauen oft nicht mehr. Viel zu wertvoll ist ihnen das Gefühl, bei sich anzukommen, sich von den Erwartungen anderer zu befreien, und sich die eigenen Fehler besser verzeihen zu können. Für viele beginnt jenseits der 40 ein neuer Abschnitt, vor dem man Bilanz ziehen möchte. Das kann zuweilen auch unangenehme Erkenntnisse mit sich bringen, muss aber auf das Alter bezogen kein Grund zur Panik sein, denn für die meisten gilt: Man ist so alt, wie man sich fühlt.

Geänderte Altersgrenzen

Mutter werden mit Anfang 40 – das ist heute keine Ausnahme mehr. Die große Liebe finden mit Mitte 50 – auch keine Seltenheit. Noch einmal studieren mit Ende 60 – warum nicht? Die Zeiten, in denen man mit Sprüchen wie „… und das in deinem Alter“ oder „… aus dem Alter bist du doch raus“ in die Grenzen eines angeblich angemessenen Verhaltens gewiesen wurde, scheinen vorbei. Das innere Alter nimmt eine viel größere Bedeutung ein, als dies noch vor 50 Jahren der Fall war. Die Lebensmodelle sind offener, die Altersgrenzen fließender. Wenn aus dem gefühlten Alter kein Jugendwahn erwächst, hat man die Chance, die Privilegien unterschiedlicher Altersklassen in sich zu vereinen: etwa die spontane Freude einer 4-Jährigen mit der Gelassenheit und dem Gleichmut einer 80-Jährigen. Der Bestsellerautor Mönch Anselm Grün beschreibt es treffend: Der Mensch wird von allein alt, aber ob sein Alter gelingt, hängt von ihm ab. Älter werden heißt nicht nur loslassen und annehmen, sondern auch immer wieder neu anfangen. Es gibt neue Einsichten, Herausforderungen und Möglichkeiten in jeder Phase.

Junger Geist hält den Körper fit

Wer sich jünger fühlt, als er tatsächlich ist, sieht nicht nur jünger aus – er lebt auch gesünder. US-Studien der Harvard-Universität belegen, dass die Art, wie wir uns selbst sehen, nicht nur Einfluss darauf hat, wie unsere Mitmenschen uns sehen, sondern auch auf unsere Gesundheit. Demnach altern Männer nicht nur schneller, wenn sie bereits früh zu Haarausfall neigen. Das lichte Haar soll überdies mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Herzproblemen und Prostataerkrankungen führen. Wieder einmal zeigt sich: Körper und Geist sind eng mit einander verwoben. Auf beides sollten wir also gleichermaßen achten. Neben einer positiven Lebenseinstellung tragen eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensführung zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei. Da sich die Prozesse im Körper ab einem Alter von etwa 40–45 Jahren deutlich verändern, sollte auch die Ernährung dieser Umstellung Rechnung tragen: Bei Frauen reduziert sich mit der Rückbildung der Eierstöcke die Östrogenproduktion um rund 90%. Damit verschwindet auch der Schutzeffekt des Hormons auf Knochen und Adern. Selbst wenn sich Frauen ernähren wie zuvor, verschlechtert sich häufig ihr Cholesterinwert, und ihre Blutgefäße verkalken leichter. Außerdem steigt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Doch auch bei Männern kommt es zu einer hormonellen Umstellung. Die Medizin hat dafür sogar einen eigenen Begriff geprägt: PADAM (partielles Androgendefizit beim alternden Mann). Aber es ist erwiesen, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sich ausgewogen und mäßig ernähren, ohne dabei den Genuss zu vergessen, die einen regen Austausch mit Freunden und Bekannten pflegen, sich aber auch Zeit für sich nehmen, ein deutlich geringeres biologisches und damit auch gefühltes Alter als Gleichaltrige aufweisen. Also ist jeder in gewisser Weise auch seines „Alters“ Schmied.

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