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Ausführliche Empfehlungen zur korrekten Kinderernährung gibt es bereits. Ein Forschungsinstitut des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft soll weitere Daten zur kindgerechten Ernährung sammeln. Ein Forschungsschwerpunkt: Der Einfluss des mütterlichen Gewichtes während der Schwangerschaft auf den Stoffwechsel der Kinder.

Ministerin Klöckner hofft auf Einlenken der Industrie

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat im Februar 2019 das Max-Rubner-Institut für Kinderernährung am Standort Karlsruhe eingeweiht. Die Leiterin der neuen Forschungseinrichtung, Kinderärztin Regina Ensauer, hat vor allem die Mütter im Blick: Überernährung und hoher Zuckerkonsum während der Schwangerschaft programmierten das Ungeborene möglicherweise auf Übergewicht und förderten Allergien und entzündliche Prozesse, heißt es in einer Presseerklärung.

Entgegen der Forderung anderer Experten im Bereich der Kinderernährung will die Ministerin im Kampf um Gesundheit und normales Körpergewicht der bereits geborenen Kinder aber nicht per Gesetz regulierend eingreifen – sie setzt stattdessen auf freiwilliges Engagement der Industrie.

Zuckersteuer wird salonfähig

Verbraucherschützer und Wissenschaftler fordern schon seit längerer Zeit eine Steuer auf besonders zuckerhaltige Lebensmittel, wie sie in anderen Ländern bereits erfolgreich eingesetzt wird. Vor allem der Verbrauch zuckerhaltiger Getränke lässt sich damit reduzieren.

Inzwischen spricht sich auch eine Mehrheit der Bevölkerung dafür aus – trotzdem möchte das Ministerium lieber freiwillige Absichtserklärungen verhandeln. Bleibt zu hoffen, dass sich die Forschung des neuen Institutes nicht auf die politische Agenda des Landwirtschaftsministeriums beschränken wird.

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Die Hilfsorganisation „Save the Children“ hat in einem Bericht die Lebenssituation von Kindern weltweit untersucht – unter anderem im Vergleich zum Jahr 2000. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, kommt der Report zu dem Schluss: „Kinder, die heute…