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Schon seit 1997 bietet Orthomol Ausbildungsstellen für Industriekaufleute an. Die meisten unserer jetzigen Auszubildenden waren damals noch nicht einmal auf der Welt! 🙂 Viele von denen, die einst Auszubildende hier waren, arbeiten jetzt in wichtigen Positionen und tragen viel Verantwortung. Ab 2019 kommen drei weitere Ausbildungsangebote dazu. Von denen habe ich – als Mitarbeiterin im Kommunikations- und Social Media Bereich – keine Ahnung, oder besser gesagt: Ich hatte keine Ahnung. Es ist nämlich nahezu unmöglich, etwas über unsere neuen Ausbildungsberufe zu erzählen, ohne sich vorher genau umgeschaut und umgehört zu haben. Was genau lernt man in den Abteilungen? Was sind typische Aufgaben für einen Auszubildenden? Worauf kommt es im Bewerbungsprozess an? Also habe ich mich auf den Weg gemacht und Nachforschungen angestellt.

Bevor ich euch davon erzähle, noch eine kleine Anmerkung: Wir hier bei Orthomol arbeiten am liebsten zusammen in einem starken Team. Und zwar mit einer Menge Frauenpower und einer Menge Manneskraft. Ich verwende in meinem Text die männliche Form – liest sich eben viel besser. Gemeint sind natürlich Männer und Frauen.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann

Lasst uns mit dem Altbekannten (aber keineswegs Langweiligen) beginnen: Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert für gewöhnlich drei Jahre, oder zweieinhalb Jahre, wenn du sie verkürzt. Im Mittelpunkt dabei stehen verschiedene kaufmännische Aufgaben, Prozesse und Zusammenhänge, die du kennenlernen und mit denen du dich im Laufe der Zeit super auskennen wirst. Mal unter uns gesprochen: Wenn ich etwas über eine andere Abteilung in Erfahrung bringen will, frage ich meistens einen unserer Ex-Auszubildenden. Die wissen super Bescheid und das hat auch einen Grund: Als Orthomol-Azubi im kaufmännischen Bereich durchläufst du eine ganze Menge Abteilungen. Darunter sind einige, die Nicht-Auszubildende (so wie ich) nur oberflächlich kennen. Die Finanzbuchhaltung zum Beispiel, die Personalabteilung, der Einkauf und viele weitere. Auch die Produktion und Logistik werden einem angehenden Industriekaufmann nicht fremd bleiben, denn für unsere Orthomol-Azubis ist es sehr wichtig, jeden einzelnen Schritt unserer Produkte mitzuverfolgen. So erkennt man, wie viel getan werden muss, damit die „blaue Packung“ irgendwann in der Apotheke steht und verkauft werden kann. Sogar in der Berufsschule ist es spannend. Das hat mir bei meiner Erkundungs-Tour zumindest Philipp Maus erzählt, der 2014 selbst als Auszubildender bei uns angefangen hat und mittlerweile in unserem Veranstaltungsmanagement gelandet ist. „Während der Ausbildung besuchen wir zwei Mal pro Woche die Berufsschule. Das klingt erst einmal ziemlich öde, ist aber eigentlich sehr praktisch und macht Spaß. In der Schule kriegen wir das Wissen mit auf den Weg, was wir in den einzelnen Abteilungen gut gebrauchen können und was uns die Arbeitsprozesse besser verstehen lässt.“

Orthomol_Industriekauffrau Orthomol_Industriekaufmann

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Wer schon mal einen Tag bei uns im Lager verbracht hat, der weiß, dass ohne die Mitarbeiter in der Logistik gar nichts läuft. Denn sie sorgen dafür, dass das richtige Produkt zur richtigen Zeit auch zum richtigen Kunden kommt. Als Auszubildender im Logistikbereich hilfst du dabei über drei Jahre Ausbildungsdauer tatkräftig mit. Wie? Zum Beispiel indem du Rohmaterialien entgegennimmst, Lagerbestände kontrollierst, Materialien für die Produktion unserer Waren bereitstellst und dich um Verpackung und Versand kümmerst. „Ein bisschen den Überblick behalten können sollte man schon“, erzählt mir Neven Subasic, der seit vielen Jahren als Mitarbeiter im Versand tätig ist. „Wir schätzen Offenheit hier sehr. Es ist wichtig, dass du den Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen magst.“

Ausbildung Orthomol

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlageführer

Die Maschinen, die für die Produktion unserer Ware genutzt werden, sind ebenso faszinierend wie komplex. Minutenlang stand ich vor dem ratternden Technikwunder und musste feststellen, dass ich mich kein bisschen damit auskenne. Meinen Kollegen in der Produktion geht es da anders. Sie wissen, wie die Maschinen zu bedienen und zu rüsten sind, wie man Störungen behebt und Wartungen durchführt, welche Hygienevorschriften gelten und was man bei der täglichen Reinigung beachten muss. All das soll auch der zukünftige Auszubildende in zwei Jahren lernen, um fit zu sein für den Moment, in dem aus Idee und Rezeptur ein Produkt wird, das man sehen und anfassen kann – also quasi der Geburtsstunde eines Orthomol-Produkts. Vor Ort habe ich mich mit Karim Aghmiri unterhalten und gleich noch ein paar andere wichtige Eigenschaften zukünftiger Auszubildender in Erfahrung gebracht: „Teamwork ist alles“, erklärt er mir. „Wir müssen zuverlässig sein und uns aufeinander verlassen können. Ich mag meine Kollegen sehr und freue mich immer über Unterstützung.“ Als ich einen skeptischen Blick auf die brandneue Abfüllanlage für unsere Trinkfläschchen warf, versicherte Karim mir: „Jeder denkt am Anfang, dass er niemals Herr über die Maschine wird. Aber da braucht man keine Angst haben! Auch zukünftige Bewerber nicht.“ Ich habe mich ebenfalls zusammen mit ihm an eine Anlage gewagt – natürlich nicht ohne Schutzanzug!

Ausbildung Orthomol

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Die Ausbildung zu… was? Genau das habe ich mich auch gefragt. Und dann bin ich losgezogen und hab‘s herausgefunden. Wenn Begriffe wie LAN, VoIP oder HTML zu deinem Wortschatz gehören, dann hast du mit Sicherheit weniger Verständnisprobleme als ich. Die Ausbildung lässt dir außerdem drei Jahre Zeit, um zum Experten zu werden. Ich brauchte allerdings die Hilfe von Richard Bergheim, dem Leiter der IT bei Orthomol, um zu begreifen, was ein Fachinformatiker für Systemintegration macht. Ich traf ihn in den neuen, modernen Büros seiner Abteilung. „All unsere Mitarbeiter müssen problemlos und störungsfrei arbeiten können“, stellt er fest. „Wir unterstützen sie daher beim Gebrauch ihrer PCs, Notebooks und Handys, installieren Betriebssysteme und Anwendersoftwares. Das ist natürlich nur ein kleiner Teil von dem, was einen Auszubildenden bei uns erwartet. Wir arbeiten hier mit komplexen IT- und Telekommunikations-Systemen und würden uns freuen, wenn wir Unterstützung von jemandem bekommen, sehr sich ebenfalls dafür begeistern kann.“ Begeisterung ist zu spüren, denn die Digitalisierung ist bei Orthomol ein sehr spannender Prozess, in den die Mitarbeiter aus der IT stark involviert sind. Einer Sache bin ich mir ganz sicher: Langweilig wird es für den Auszubildenden in der IT bestimmt nicht.

Orthomol Ausbildung IT Line_IT

Was musst Du mitbringen?

Auf jeden Fall Neugier, Freude am Umgang mit Menschen, Interesse am Fachgebiet der Abteilung, ein bisschen Ehrgeiz und eine kleine Portion Humor, weil es ohne irgendwie keinen Spaß macht. Ach ja, und einen Schulabschluss! Noten sind auch wichtig – aber für uns nicht das Wichtigste. Was das nun heißt und eine gute Übersicht darüber, welche Voraussetzungen es für die einzelnen Ausbildungsstellen gibt, findest du hier. Meine kleine Recherche-Tour durch unsere Ausbildungsabteilungen kannst du hier sehen:

 Zur Ausbildung bei Orthomol

…gibt es – ganz offensichtlich – viel zu erzählen. Dabei habe ich noch gar nicht von Azubifahrten, selbstorganisierten Charity-Turnieren und Freundschaften angefangen…

Falls du noch mehr erfahren willst, kommt hier mein Tipp: Bewirb dich und find’s heraus!

 

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In Action / 16.10.2018

Was viele an einen Hit aus den 90ern erinnert, ist bei uns Programm: Bewegung gehört einfach dazu. Für uns als Gesundheitsunternehmen natürlich sowieso! Daher haben wir Mitarbeiter bei Orthomol viele Chancen, in Bewegung zu kommen – und zu bleiben.