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Wer heute Abend – Anstoß ist um 18:30 Uhr in der ESPRIT Arena – das Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Darmstadt 98 verfolgt, wird sich vielleicht wundern: Denn Orthomol ist von der Trikotbrust der Fortunen verschwunden.

Woran das liegt? Gemeinsam mit der Fortuna setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung!

Schon seit Jahren setzt sich Fortuna Düsseldorf in verschiedenen Projekten gegen Rassismus und Diskriminierung und für Vielfalt und Toleranz nicht nur im Sport ein. Auch im Heimspiel gegen Darmstadt 98 und somit zum Abschluss der „Football Against Racism Everywhere“-Woche 2017 positionieren sich die Rot-Weißen wieder klar. Der Schriftzug „Gegen rechts“ wird dann anstelle des Orthomol-Logos auf der Trikotbrust zu lesen sein.

Gemeinsame Überzeugung

Robert Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Fortuna, ist stolz auf das Engagement: „Mit der deutlichen Botschaft ‚Gegen rechts‘ positionieren wir uns klar gegen Ausgrenzung und Rassismus und für Toleranz und Vielfalt. Es gehört zu den Aufgaben eines Traditionsvereins, zu den wichtigen Themen in der Gesellschaft Stellung zu beziehen. Das tut die Fortuna seit Jahren – auch mit ihren vielen verschiedenen Sozialpartnern. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Orthomol und das tolle Zeichen, das wir dadurch zusammen setzen können.“

Nils Glagau, Orthomol-Inhaber und -Geschäftsführer, bekräftigt: „Dieses deutliche Zeichen der Fortuna gegen rechts unterstützen wir mit Überzeugung! Dafür machen wir gern Platz auf den Trikots.“

4 Kommentare

Rudolf Hennig gepostet am Freitag, 20. Oktober 2017:

„gegen Rechts“ finde ich sehr unterstützungswert ist aber leider nur ein Zeichen gegen rechts und kein Deutliches Zeichen gegen Diskriminierung sowie gegen Ausgrenzung und Rassismus und für Toleranz und Vielfalt. Es wäre schön wenn dies nur ein rechtes Problem wäre. Ich finde dass man diese Probleme auch in vielen anderen Ideologien findet. Deshalb ist eure Aktion Leider etwas Einseitig und spiegelt die großen Probleme mit Diskriminierung und Ausgrenzung und Rassismus und gegen Toleranz und gegen Vielfalt nicht wieder was ich Schade finde.

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Horz Thomas gepostet am Freitag, 20. Oktober 2017:

Man kann das alles nicht mehr hören. Wenn diese Leute die hier her kommen sich hier anpassen und benehmen würden, gäbe es auch kein rechtes Problem. Man schlägt morgens die Zeitung auf, da einer abgestochen, dort einer zusammengetreten und zu 80 % Ausländer die hier Hilfe suchen.

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Harald Dreier gepostet am Samstag, 21. Oktober 2017:

Thomas Horz, zur Korrektur: Laut aktueller Kriminalstatistik beträgt der höchste Anteil an Straftaten, bei denen Zuwanderer tatverdächtig sind, 35 % – und zwar bei dem Delikt Taschendiebstahl. Bei Straftaten gegen das Leben, Raub oder Körperverletzung liegen die Zahlen zwischen 12 und 14 %. Eben gegen eine pauschale Verdächtigung aller Ausländer oder Flüchtlinge richtet sich unter anderem diese Aktion der Fortuna.

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Verena C. gepostet am Montag, 30. Oktober 2017:

Manchmal ist es gut sich zu positionieren und so ein Trikot bietet eben keinen Raum für eine differenzierte Ausführung, sondern nur für ein klares Statement.
Gerade im Teamsport ist es doch so wichtig und richtig, dass Herkunft etc. keine Rolle spielen sollten.
Schön, wenn ein Verein klar Stellung bezieht und verdeutlicht, dass man keine Bühne für derlei Dinge bieten will.

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