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Bloggerin, Influencerin und schwanger – da haben wir viele Fragen! Marie Marini in unserem großen Schwangerschaftsinterview.  

Marie ist 23 Jahre jung, Bloggerin, Hundemamma und momentan schwanger mit ihrem ersten Kind. Auf Instagram gewährt  @romesgrl_  ihren Followern ganz persönliche Einblicke in ihr Leben. Auch wir haben viele Fragen und freuen uns sehr darüber, dass uns Marie auf die spannende Reise ihrer Schwangerschaft mitnimmt.

Liebe Marie, Du bist gerade schwanger mit Deinem ersten Kind. Herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Dir? Wie hast Du Deine Schwangerschaft bisher erlebt?

Vielen Dank! Die ersten 12 Wochen waren sehr anstrengend und ich habe jeden Tag darauf gewartet, dass die „üblichen Wehwehchen“ verschwinden. Mit Beginn der 13. Schwangerschaftswoche ging es mir allerdings schlagartig besser – mir ging es sogar besser als je zuvor! Das mag sich wirklich komisch anhören, aber seitdem genieße ich die Schwangerschaft in vollen Zügen!

Merkst Du, dass sich die Bedürfnisse Deines Körpers durch die Schwangerschaft verändert haben? Hat sich etwas an Deinem Lebensstil verändert, seit Du schwanger bist?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe mir immer vorgenommen, in der Schwangerschaft mehr von meinem Leben preis zu geben, einfach noch aktiver zu sein. Ich habe jedoch sehr schnell gemerkt, dass das gar nicht möglich ist. Ich bin an vielen Tagen sehr antriebslos, an anderen hingegen so aktiv, dass ich gar nicht weiß wohin mit meiner ganzen Energie.

Wie sieht es in Punkto Ernährung aus? Achtest Du gerade jetzt in Deiner Schwangerschaft besonders auf eine ausgewogene Ernährung?

Ich muss ehrlich sein: Vor meiner Schwangerschaft habe ich keinen großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung gelegt. Mit Beginn der Schwangerschaft hat sich das schlagartig geändert. Man denkt anders und möchte in jedem Fall das Beste für sein Kind.

Wir beschäftigen uns diesen Monat besonders mit der Frage, ob es den idealen Zeitpunkt zum Kinderkriegen gibt. Was uns sehr interessiert: Hast Du in jungen Jahren eine Art Lebensplanung gemacht und wolltest z. B. immer schon in Deinen Zwanzigern ein Kind bekommen?

Das ist eine gute Frage! Ich denke es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Natürlich habe ich nicht immer im Kopf gehabt, mit 24 Mami zu werden. Ich habe schon mit 21 Jahren meinen Traummann geheiratet und bin seitdem die glücklichste Frau. Da mein Mann und ich sehr familiär sind, hatten wir schon immer den Wunsch, früh Kinder zu bekommen. Was heißt früh? Mein Mann wird dieses Jahr 29, er sagt immer, dass es für ihn keinen perfekteren Zeitpunkt gegeben hätte – ich finde, das ist die Hauptsache (liegt vielleicht auch daran, dass sein Vater im ähnlichen Alter Papa wurde. Ich meine, wer nimmt sich nicht seine Eltern als Beispiel?). Jeder sollte für sich selbst den richtigen Zeitpunkt finden.

Hast Du lange auf den Eintritt der Schwangerschaft gewartet oder hattest Du recht schnell die „zwei berühmten Linien“ auf Deinem Schwangerschaftstest?

Mit unserer Hochzeit haben wir gemeinsam  entschieden, dass ich die Pille absetze. An unserem ersten Hochzeitstag wussten wir gerade wenige Tage, dass wir schwanger sind. Für uns gab es kein schöneres Geschenk!

Wie war es, als Du erfahren hast, dass Du schwanger bist? Wie hast Du Deinem Mann die schöne Botschaft übermittelt? Und wann hast Du Deine Follower an Deinem Glück teilhaben lassen?

Dazu muss ich vorab sagen, dass wir zwei französische Bulldoggen haben. Vom Wesen her eine der liebevollsten Hunderassen. Emma und Rico. Emma war schon immer eine verschmuste Hündin, Rico hingegen ist der typisch Rüde. Zweimal am Tag besteht er auf sein Essen, seine Spaziergänge und kurz kuscheln ist auch mal drin, aber bloß nicht zu viel. Es kam der Tag an dem Rico sich komplett veränderte. Er lief mir ununterbrochen hinterher. Wenn ich in der Küche beim Kochen war, saß er daneben und schaute mich an. Ging ich an den PC um zu arbeiten, lag er zu meinen Füßen – selbst der Toilettengang war kein privater Akt mehr. Wollte ich zur Tür hinaus, stand er davor und schaute so traurig, dass es einem das Herz brach, ihn dort stehen zu lassen. Selbst zum kuscheln war er von da an zu haben. Ich konnte mir nicht erklären, was mit ihm los war und bin natürlich auch nicht darauf gekommen, dass ich schwanger sein könnte. Mein Mann hingegen hatte schon eine Vermutung. Als endlich der Tag kam, an dem ich testen konnte, wartete ich, bis mein Mann aus dem Haus war. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich schwanger war und musste direkt noch einen zweiten Test hinterher machen. Als auch dieser positiv war, habe ich als erstes meine Freundin angerufen und mit ihr meine Freude geteilt. Dieses Gespräch war allein schon super emotional. Ich fuhr direkt in die Stadt und habe ein Paar Baby-Sneaker gekauft. Als mein Mann von der Arbeit kam, habe ich ihn damit überrascht und diesen besonderen Moment auch aufgenommen. Später dann, mit Abschluss der 12. Schwangerschaftswoche, habe ich dieses besondere Ereignis in meinem Feed mit meinen Followern geteilt.

Wie bereitest Du Dich auf Dein Baby, die Mutterschaft und das Familienleben vor? Wie und wo informierst Du Dich zu diesen Themen? Hast Du Tipps?

Zum Anfang der Schwangerschaft habe ich eine Fragerunde bei meinen Followern gestartet, welche Bücher sie mir empfehlen können. Ich habe mir dann zwei wirklich tolle Bücher zugelegt, die einen super auf die bevorstehende Zeit vorbereiten (das Stillbuch von Hannah Lothrop, Oje ich wachse). Zudem habe ich noch eine App, in der ich von Woche zu Woche mitverfolge, was sich bei meinem kleinen Bauchbewohner tut. Jeden Abend vor dem Wochenwechsel lese ich meinem Mann den Bericht der bevorstehenden Woche vor – so hat auch er eine Chance, ganz viel von der Entwicklung mitzubekommen. Wir freuen uns auf jede neue Woche!

Worauf freust Du Dich besonders? Gibt es auch Themen, die Dich beunruhigen?

Ganz besonders freue ich mich auf die ersten 3 Wochen nach der Geburt, denn da haben wir ganz viel Zeit uns kennenzulernen.

Was mich etwas beunruhigt, ist die Geburt selbst. Ich glaube, es gibt keine Mami, die sich darüber keine Gedanken gemacht hat. Ich muss aber sagen, je näher die Geburt rückt, desto weniger Angst habe ich. Mittlerweile freue ich mich einfach nur noch auf diesen Tag und endlich unseren kleinen Mann in den Armen halten zu dürfen!

Vielen Dank! 🙂 Ich muss sagen, dass ich mir sehr wenig Schwangerschaftssachen zugelegt habe. Klar, die ein oder andere Hose ist seit der Schwangerschaft bei mir eingezogen, aber sonst habe ich die Looks viel mit meinen vorhandenen Sachen kombinieren können.

 

Liebe Mari, vielen Dank für das sehr offene und sympathische Interview. Wir wünschen Dir für die kommende Zeit alles Gute!