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Titelbild des Orthomol Blogs

Wellenreiten auf den Kanaren? Bootcamp an der Nordsee? Kein Zweifel, das ist Natur pur und ultimative sportliche Herausforderung – allerdings meist im komfortablen Hotel mit großstädtischer Infrastruktur.  Das sieht bei einer mehrtägigen Wandertour schon anders aus: Da muss alles in den Rucksack rein, und was es auf der Hütte nicht gibt, wird auch für den Rest des Aktivurlaubs fehlen. Gute Planung, schlaues Packen und genaues Abwägen sind da gefragt – übrigens auch für erfahrene Bergsportler.

So starten Anfänger

Einsteiger wählen gerne eine sieben- bis zehntägige Wandertour. Eine besonders beliebte Route verläuft beispielsweise von Oberstdorf nach Meran oder Bozen. Dafür einen Rucksack mit allem Notwendigen und dann noch für Übernachtungen in einem Gruppenquartier zu packen und später zu tragen, stellt dabei durchaus eine Herausforderung dar.  Bergschulen, Reiseführer und Alpenvereine empfehlen für derartige Distanzen von rund 179 Wanderkilometern in der Regel einen 30- bis 50-Liter Rucksack, der gepackt nicht mehr als acht bis zehn Kilo wiegen sollten. Wichtig ist: Alles, was man mitnehmen will, erstmal rauslegen und dann mindestens die Hälfte wieder aussortieren.

Die richtige Kleidung – auch zum Wechseln

Was allerdings auf keinen Fall fehlen sollte, sind ordentliche, halbhohe Bergschuhe mit fester Profilsohle, Wander- oder Trekkingsocken, eine leichte Hose, zum Wandern möglichst mit abtrennbaren Beinen, sowie ein leichter Pulli und ein ebensolcher Anorak – all das lässt sich auch bei der Anreise tragen. Dennoch benötigt man noch einen Satz leichter Kleidung für die Hütte am Abend – vor allem bequeme Schuhe kommen nach dem Tagesmarsch nicht selten einer Offenbarung gleich und verhelfen „Hygienebewussten“ in Gruppenquartieren in Schlafsaal und Dusche weiter.

Regenschutz, Sonnenbrille und Kartenmaterial

In den Rucksack selber gehören unbedingt ein Sonnenhut oder eine andere Kopfbedeckung sowie Mütze oder Stirnband. Auch entsprechender Sonnenschutz, Lippenpflege und Sonnenbrille mit ausreichender Tönung sind ein Muss. Hinzu kommen eine Regenhülle für den Rucksack, Stirn- oder Taschenlampe, Kompass und Wanderkarten, Messer und Trinkflasche,  eine Reise-Apotheke mit Verbandszeug und Desinfektionsmittel, Schmerzmittel und Blasenpflastern. Auch kleine Snacks wie Traubenzucker oder Fruchtriegel sind unbedingt zu empfehlen. Ein Handy (samt Ladekabel) für den Notfall sollte außerdem zur Ausrüstung gehören. Je nach Jahreszeit können außerdem Gamaschen sinnvoll sein, je nach Steigungen und Fitness zudem Wanderstöcke.

Ohrstöpsel für den erholsamen Schlaf

Für die Hütten sind dann der Alpenvereinsausweis ein Muss, ebenso ein dünner Hüttenschlafsack – die Decken werden gestellt. Ein bisschen Ersatzwäsche ist immer sinnvoll, auch wenn einige Unterkünfte die Gelegenheit zum Wäschewaschen bieten. Wenn nicht, hilft neutrales Waschmittel – zur Not auch Duschgel oder Haarwaschmittel, die in Reisegröße ohnehin dabei sein sollten. Guter Tipp: ein schnelltrocknendes Handtuch. Denn wer will schon ein klatschnasses, schweres einpacken?  Für schlechte Schläfer unerlässlich: Ohrstöpsel.

Und sonst noch?

Geld, Ausweis, Krankenversicherungskarte, Fotoapparat sind selbstverständlich. Ein kleines Notizbuch passt vielleicht auch noch in den Rucksack – für Erinnerungen. Was an persönlichen Dingen mit soll – dafür heißt es: Gewicht prüfen und abwägen.

Über die Autorin:

BrittaBritta Schmeis lebt und arbeitet als freie Journalistin in Hamburg – unter anderem für die PR-Agentur Pila und Tüdelüt. Ihre Schwerpunkte: Kultur, Lifestyle, Gesundheit und alles, was mit Bewegung zu tun hat – körperlicher und geistiger. Ihr bevorzugtes Verkehrsmittel ist das Fahrrad – damit ist sie in der Stadt an der Elbe am schnellsten. Seit sie als Autorin und Bloggerin für Orthomol schreibt, hat sie schon so manchen Trend für sich entdeckt, oder zumindest ausprobiert: Stand-up-Paddeln auf der Alster, Bootcamp im noch verschlafenen Stadtpark – und selbst eine Paleo-Ernährungswoche hat sie mal eingelegt. Recherche am eigenen Leib quasi. Ihr nächstes Ziel: eine sommerliche Alpenüberquerung – nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß

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