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Titelbild des Orthomol Blogs

Der Sprung ins kühle Nass gehört im Sommer zu einer der liebsten Beschäftigungen der Menschen auf der ganzen Welt. Die überwiegende Mehrheit fährt in Urlaubsregionen mit Nähe zum Wasser, um sich dort entspannt auf ein Badetuch zu legen und lediglich zum Abkühlen ins Wasser zu steigen. Dort steht man sich ein wenig die Füße in den Bauch, wirft ab und an ein paar Blicke um sich, taucht kurz mit dem ganzen Körper in die Fluten, um dann nach kurzer Zeit und ein paar wenigen Schwimmsekunden den Weg zurück zur Liege anzutreten. Diese Szene spielt sich millionenfach an den Stränden dieser Welt ab, auch in den Hallenbädern ähneln sich die Situationen sehr. Nun wollen wir in unserem Blog auch zum Sporttreiben anregen. Aus diesem Grund kommt diese Form der eher statischen Bewegung an dieser Stelle nicht in Frage. Denn, Schwimmen kann soviel mehr sein, als nur im Wasser stehen und auch viel mehr sein als hochintensiver und sehr komplexer und anstrengender Leistungssport.

Optimaler Einstiegssport

„Schwimmen ist der optimale Sport, um Menschen aller Alters-, Leistungs- und Gewichtsklassen in Bewegung zu bringen“, sagt beispielsweise Bewegungs- und Ausdauerexperte Dr. Stefan Graf. Damit dient Schwimmen auch als optimaler Einstiegssport und Ergänzungssport. Schwimmen gehört zwar auch zu den Sportarten mit den komplizierteren Bewegungsabläufen, so müssen Hände und Beine koordiniert werden, allerdings muss man sich im Wasser ja auch nicht mit einer Kraul- oder gar Delfintechnik fortbewegen. Die Brustschwimmtechnik beherrschen die meisten von uns, sie wurde zumeist in der Kindheit erlernt und reicht völlig aus, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Verfeinern kann man seine Technik immer noch, das hat Zeit und es ist noch kein Superstar in diesem Genre, wie der australische Überschwimmer Ian Thorpe vom Himmel gefallen. Allerdings sollte man sich auch beim regelmäßigen Brustschwimmen eine guter Technik angewöhnen, wie Dr. Stefan Graf ergänzend hinzufügt: „Eine zu aufrechte Position im Wasser mit übertrieben nach oben gestrecktem Kopf kann beim Brustschwimmen zu schmerzhaften Verspannungen der Nackenmuskulatur bzw. Halswirbelbeschwerden führen!“. Auch eignet sich Brustschwimmen nicht unbedingt für Menschen mit extremen Knieproblemen. Stilarten mit geradem Beinschlag wie Kraul oder Rückenkraul sind dann bessere Alternativen. So sei Rückenkraulen beispielsweise als eine ideale Therapie bei Rückenproblemen anzusehen, erklärt Dr. Graf. Der Auftrieb in Rückenlage in Kombination mit geraden Arm- und Beinschlägen entlastet dabei die gesamte Wirbelsäule einschließlich der Bandscheiben und stabilisiert den gesamten Halteapparat. Fühlt man sich nach einer Einstiegszeit wohl im Wasser und möchte ein wenig Abwechslung in seine neue Sportart bringen, empfiehlt es sich auch weitere Schwimmtechniken anzueignen. Dadurch könne man sogar muskuläre Dysbalancen ausgleichen, so Dr. Stefan Graf.

Fettverbrenner

Auch als Fatburner eignet sich der Sport und ist vergleichbar mit dem Radfahren. In einer Stunde Brustschwimmen werden ca. 530 kcal verbrannt. Joggen mit 850 kcal innerhalb einer Stunde noch etwas effektiver, beim Schwimmen werden jedoch mehr Muskeln aufgebaut, die wiederum mehr Fett verbrennen. In der Folge steigert sich bei regelmäßigem Sportreiben also der Grundumsatz und wir nehmen in Kombination mit richtiger Ernährungsweise ab. Kombiniert man die Sportarten miteinander hat man den idealen Ausgleich zu einem oft stressigen Alltag gefunden.

Tipps für angenehmes Schwimmen:

  • Auch hier gilt: einfach ausprobieren! 
    Für absolute Neueinsteiger empfiehlt sich der Besuch eines Schwimmkurses.
  • Bei Gefallen die Umfänge langsam steigern.
  • Die jeweilige Technik sollte sauber ausgeführt werden.
  • Den Hals nicht zu hoch aus dem Wasser strecken, sonst bekommt man Nackenschmerzen.
  • Schwimmbrille benutzen.
  • Nutzen Sie doch den Schwimmsport als Ergänzung zum Laufsport.
  • Nach dem Schwimmen schnell umziehen.
  • Badeschuhe einpacken, um das Risiko der Pilzinfektion zu vermeiden.

 

Über den Autor:

Ralf Kerkeling

Ralf Kerkeling (46) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er gründete 2011 die PDF-Tageszeitung „news to go“ und schreibt für diverse Sportmagazine. Mit der Läuferbiografie „Running Wild“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren.

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