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Titelbild des Orthomol Blogs

Wird die magische Altersgrenze 40 überschritten, kann das morgendliche Aufstehen bereits eine schmerzvolle Angelegenheit werden. Zumindest häufen sich die Schmerzen im Rücken und in den Gelenken. Was nun? Wer mit Mitte 40 jammert und sich dem Ganzen einfach nur hingibt, macht einen grundsätzlichen Fehler. Denn weh tut‘s ab jetzt eh – da kann Bewegung eigentlich nur Verbesserung bringen.

Ab 40 knarzt es im körperlichen Gebälk

„Aua!“ Dieses kurze Wort rutscht mir seit geraumer Zeit des Öfteren, vor allem in den Morgenstunden, als erstes über die Lippen. Ich würde wohllautende Wortkombinationen wie: „Auf geht‘s“, oder „Juchhe“, bevorzugen. Stattdessen knarzt es bei mir nach dem Aufwachen im körperlichen Gebälk. Mal schmerzt der Rücken, dann habe ich Gelenkschmerzen, mal sind es Knieschmerzen oder Fuß, wenn ich mich zu ungewandt aus dem Bett gewuchtet habe und den ersten morgendlichen Bodenkontakt herstelle. Warum nun genau dieser Fuß, in diesem Moment schmerzt? Ich weiß es nicht.

Es muss das Alter sein. Genauer gesagt ist es so, seit ich diese Schallmauer mit der Zahl 40 durchbrochen habe. Meine Theorie: Wird dieser Altersäquator überschritten, schlüpft der einst so geschmeidig durch die Lande schwebende Körper auf einen Schlag aus seinem über die Jahre wohlgebildeten Kokon und stellt sich als ein schlaffes, an allen Enden schmerzendes Wrack dar. Haha, beim Schreiben dieser Zeilen muss ich doch etwas schmunzeln. Aber mal im Ernst. Was ist denn da los? Ist unser Körper nur auf 39 optimale Jahre in Bewegung eingestellt. Doch wohl nicht. Also was tun, um dem Verfall zu begegnen? Wie soll das erst sein, wenn ich 50 bin?

Drei Stunden Sport pro Woche sollten es ab 40 sein

Das Wichtigste zuallererst: Bewegung. Klar, bewegt habe ich mich vorher auch. Doch von nun an wird es noch wichtiger. Das haben mir Fachärzte immer wieder bestätigt. Wer sich ab 40 nicht mehr bewegt, schadet seinem Körper und seiner Gesundheit noch viel mehr. Schmerzen die Gelenke – bewegen. Schmerzt der Fuß – bewegen. Lautet die Diagnose Arthrose – bewegen. Drei Stunden Sport pro Woche lautet die Empfehlung. Natürlich sollte bei allzu großen Schmerzen sofort der Facharzt hinzugezogen werden. Natürlich bleibt Bewegung auch für das Thema Gewicht extrem wichtig. Denn abnehmen fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer ist allein wegen der Hormonveränderung ab 40 nicht mehr ganz so einfach.

Was mich nun mit Mitte 40 antreibt, ist mein grundsätzlicher Wille Sport zu treiben und meine Kinder. Sollen diese einen, aufgrund fehlender Bewegung, schlechtgelaunten und unbeweglichen Vater als Vorbild haben? Natürlich nicht. Also passe ich mich den Gegebenheiten an. Der Trick ist, alles mit einem anderen Anspruch zu machen. Anderer Anspruch bedeutet allerdings nicht, mit zunehmendem Alter automatisch keine Leistung bringen zu können. Ich kann beispielsweise nicht mehr so schnell laufen, wie vor zehn Jahren. Daher richte ich meine Leistung altersgemäß aus. Außerdem habe ich eine leichte Form von Yoga in meinen Wochenablauf eingebaut. Es hilft, ich bin fast beweglicher, als vor zehn Jahren und dem Rücken und meinen Gelenken hilft‘s auch.

Tipps für Sportwillige und ein entspanntes Training ab Mitte 40:

  • Mache weiter Sport und passe deine Trainingsumfänge an.
  • Lasse dich vor intensiven Sportvorhaben, wie beispielsweise einem Marathon, gründlich vom Arzt durchchecken.
  • Habe vor allem Spaß an der Sache.
  • Eine gesunde Ernährung ist im Alter unerlässlich.
  • Gerade mit zunehmendem Alter: viel trinken

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

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