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Den Winter ganz ohne süße Südfrüchte und frischen Salat zu überstehen wäre sicher zu viel verlangt – aber wer seine Menüwahl gelegentlich der Jahreszeit anpasst, tut sich und der Umwelt etwas Gutes!

Drei Gründe, warum Sie frischem Saisongemüse auch im Winter mal den Vorzug geben sollten:

1. Gesundheit

Wertvolle Nährstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe entwickeln viele Pflanzen erst im Laufe der Reife. Importgemüse, das noch mehrere tausend LKW- oder gar Flugzeug- Kilometer vor sich hat, wird manchmal unreif geerntet, damit es den Transport übersteht. Richtig reifes Gemüse aus Freilandkulturen ist außerdem weniger mit Nitrat und Pestiziden belastet als Produkte aus Gewächshäusern. Weil feuchtwarmes Treibhausklima auch für Pilze und andere Schädlinge ideal ist, werden die Pflanzen dort mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt.

2. Genuss

Neben dem Nährwert entwickeln sich auch Geschmack und Aroma erst mit der Reife. Darüber hinaus geht man bei der Züchtung von Gemüsesorten für die weltweite Vermarktung oft Kompromisse ein: Haltbarkeit und Aussehen sind im Zweifel wichtiger als der Geschmack. In wissenschaftlichen Tests mit Tomaten schnitten „nachgereifte“ Früchte, die früh geerntet und dann bei Raumtemperatur gelagert wurden, geschmacklich schlechter ab.

3. Umwelt

Die Umweltverträglichkeit vergleicht man mit Hilfe der Menge an Kohlendioxid (CO2), das bei Herstellung, Transport und Verpackung eines Lebensmittels entsteht. Lange Transportwege belasten die CO2-Bilanz ebenso wie energieaufwendige Verarbeitung. Für 1 kg Biokartoffeln aus der Region fallen 0,5 kg CO2 an, für die gleiche Menge Tiefkühlpommes schon 5,5 kg! Generell schneiden frische, wenig verarbeitete Produkte mit kurzen Transportwegen am besten ab, gefolgt von Tiefkühlgemüse. Die schlechteste Ökobilanz haben Konserven.

Aktuell verfügbare Saisonprodukte aus heimischem Anbau sind z. B. Champignons, Chicorée, Feldsalat und Grünkohl.

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