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Tja, das Thema Schlaf und Kinder! Es ist auf jeden Fall eins, dem man ganze Bücher füllen könnte. Ach wartet … es gibt ja bereits hunderte Bücher zu diesem Thema. Wer aber schon die ersten schlaflosen Nächte hinter sich hat, kennt den verzweifelten Wunsch nach Nachtruhe. Nachvollziehbar also, dass übermüdete Mamas sich durch die Schlafliteratur wälzen, immer auf der Suche nach DEM Schlaftipp. Aber jedes Kind ist anders! Die einen schlafen von Anfang an durch – ja, das soll es tatsächlich geben! Die anderen brauchen einfach ein wenig länger.  

Routine und Rituale 

Es gibt Gemeinsamkeiten, die alle Kinder verbinden: Sie mögen Gewohnheiten und Rituale. Rituale helfen Deinem Nachwuchs dabei, seinen Alltag zu strukturieren. Vertraute Abläufe geben ihm Sicherheit – und je sicherer sich Dein Kind fühlt, desto geborgener fühlt es sich auch. Eine Positiv-Spirale sozusagen. Fühlt sich Dein Kind sicher und geborgen, stehen die Chancen gut, dass es auch mit einem Gefühl von Geborgenheit einschläft. Das wiederum hilft ihm auch nachts dabei, ruhig zu schlafen. 

Aber wie schafft man nun eine geborgene Atmosphäre? Natürlich in erster Linie, indem Du Deinem Kind viel Liebe, Aufmerksamkeit und Sicherheit schenkst. Aber auch feste Rituale können Deinem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Dein Kind mag Abläufe, die sich auf die immer gleiche Art wiederholen. Den ganzen Tag prasseln hunderte von neuen Eindrücken auf es ein. Es lernt stets Neues. Nachvollziehbar, dass das unbewusste Bedürfnis nach Bekanntem und Routine groß ist. 

Darum sind Einschlafrituale so wichtig

Versuchst Du von klein auf eine Routine in die Zubettgehzeit Deines Babys zu bringen, ist das eine gute Basis für eine erholsame Nacht. Ab einem Alter von ca. 6 Wochen kannst Du anfangen, eine gewisse Abfolge von Aktivitäten einzuführen und Dein Baby an gewisse Schlafrituale zu gewöhnen. 

Dein Kind wird die wiederkehrenden Abläufe schnell erkennen und annehmen. Es spürt: „Da passiert etwas, das ich schon kenne“. Dadurch lernt es, Geschehnisse und Aktivitäten verschiedenen Situationen zuzuordnen und wird ruhiger und entspannter. 

Wie können Einschlafrituale aussehen? 

Wie die Einschlaf-Rituale bei Euch im Einzelnen aussehen sollen, könnt Ihr natürlich ganz frei entscheiden. Wichtig ist, dass Ihr die Zeit vor dem Schlafengehen dazu nutzt, langsam zur Ruhe zu kommen. Versuche, eine gewisse Routine im Ablauf zu etablieren. So verlaufen die Abende nach einem gleichbleibenden Muster und Dein Baby merkt: „Das kenne ich, gleich geht’s ins Bett“. Bewährt hat sich bei vielen Familien, wenn nach dem Schlafanzug anziehen (und später Zähneputzen) eine Kuschelphase folgt. Hier habt Ihr Zeit zu schmusen, ein Buch anzugucken oder vorzulesen. Vielleicht läutet ihr die Zubettgehzeit auch mit einer kurzen Badesession und anschließender Massage ein. Egal, wie Ihr die Schlafenszeit gestaltet – mach die Zubettgehzeit zu einem schönen Erlebnis für die ganze Familie. Mit Zeit für Dein Baby (und ggf. die Geschwister), Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Am besten mit festen Regeln und Abläufen. So lernt Dein Zwerg den Prozess kennen – und lieben – und kann die Zeit vor dem Schlafen bewusst genießen. 

Wie lange sollen die Zubettgeh-Rituale dauern

Auch das ist natürlich eine Frage, die Du nur selbst für Deine Familie entscheiden kannst. Plane mindestens 30-45 Minuten für die Zeit vor dem Schlafengehen ein. Jetzt geht es ruhiger zu und Dein Kind kann sich in den „Schlafmodus“ umstellen.

Wo soll das nur enden? Im Bett natürlich!

Egal, wie die Einschlaf-Rituale im Einzelnen bei Euch aussehen: Ob sie im Bad oder Kinderzimmer starten, wichtig ist nur, dass sie im Bett enden. Ob Dein Baby im Familienbett, Beistellbett oder im eigenen Zimmer schläft, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass der Schlafplatz Deines Kindes ein echter Wohlfühlort ist! Hier soll es sich geborgen fühlen, zur Ruhe kommen und sich erholen. Ein kuscheliger, ruhiger Ort, der eine geborgene Atmosphäre ausstrahlt ist ideal. 

Einschlafrituale sind toll! Nicht nur für Dein Kind. Du wirst sicher feststellen, dass auch für Dich eine gewisse Routine eine Wohltat sein kann. Denn Du erkennst: „Das kenn ich, gleich ist Feierabend!“ J

Und lass Dich bloß nicht verunsichern, wenn Dein Kind trotz Einschlafritualen nicht durchschlafen will. Jedes Kind ist anders. Es gibt sie alle: die Lerchen, die Eulen, die Murmeltiere und die Wiesel. Und im Zweifel ist alles eine Phase – oder ein Sprung! 

In diesem Sinne: good night and good luck!  

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Gesundheit im Blick / 09.09.2019

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