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An deutschen Unis und Fachhochschulen beginnt in Kürze die Prüfungsphase. Bleibt zwischen Klausuren, Hausarbeiten und Referaten genug Zeit, sich ausgewogen zu ernähren? Denn gerade in belastungsintensiven Zeiten benötigt das Gehirn für die mentale Leistungsfähigkeit genügend Unterstützung mit Vitaminen & Co., die der Speiseplan liefern kann.

Wie ernähren sich denn Studenten überhaupt? Verschiedene Studien großer Krankenkassen oder Universitäten beschäftigen sich speziell mit dem Ernährungsverhalten angehender Akademiker in Deutschland. Mit überraschenden Ergebnissen.

Nur wenig Obst und Gemüse

Eine Forschergruppe der Universität Bielefeld hat 2007 den Gesundheitssurvey für Studierende in NRW veröffentlicht. Wichtiger Bestandteil dieser Untersuchung: das Ernährungsverhalten der Studenten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich fünf Hände voll Obst und Gemüse zu verzehren. Schaffen die Studenten das? Nicht wirklich: Nur 1-2 Portionen täglich essen 60 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer. An die DGE-Empfehlung hielten sich mit mehr als 5 Portionen nur 4 Prozent der befragten Studentinnen und sogar nur 1 Prozent der Studenten. Die Relevanz des Themas ist jedoch den jungen Akademikern bewusst, belegte der Survey ebenfalls: „Haben Sie Interesse an Themen der Gesundheitsförderung an der Hochschule“, wurde hier gefragt. Und durchschnittlich circa ein Viertel der befragten Damen sowie knapp 20 Prozent der Herren gab an, gern mehr über gesunde Ernährung erfahren zu wollen – sei es in Form von Kursen, Einzelberatung oder im Vortrag.

Andere Fächer, andere Sitten

Die Techniker Krankenkasse ging im TK Campuskompass 2015 noch mehr ins Detail und warf einen Blick auf das Ernährungsverhalten verschiedener Fachrichtungen: „Studierende in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen, beispielweise Ingenieurwissenschaften (56%) oder MIN-Fächer (59%), legen [bei der Ernährung] mehr Wert auf den Geschmack. Geisteswissenschaftler oder Mediziner achten verstärkt auf gesundes Essen. Fast jeder Zweite von ihnen setzt hier den Schwerpunkt.“ MIN steht für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Studenten aus diesem Bereich futtern mit 23 Prozent übrigens laut TK am häufigsten Fast Food. Was die Lust auf Süßes angeht, liegen jedoch die Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler vorn: „Knapp die Hälfte […] gibt an, oft nebenbei zu naschen, insbesondere neben dem Fernsehen oder beim Surfen im Internet.“

Ausreichend Nährstoffe?

Eine Studie über das Ernährungsverhalten Dortmunder Studenten wurde in dem Fachmedium ErnährungsUmschau veröffentlicht. Hier stellten die Autoren fest, dass jungen Akademiker auch in Sachen Mikronährstoffaufnahme nicht an die Empfehlungen heran reichten. Besonders Folsäure, Pantothensäure, Vitamin E, D und A sowie Calcium und Jod landeten zu selten auf dem Speiseplan der Studenten. Dabei trägt z. B. Pantothensäure zu einer normalen geistigen Leistung bei – und ist für Studenten nicht nur in Prüfungszeiten ein wichtiger Mikronährstoff.

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