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Titelbild des Orthomol Blogs

Schaut man sich momentan in den Grünanlagen der Städte um, entdeckt man sie: die begeisterten Basketballfans, die unter freien Himmel auf eigens dafür angelegten Asphaltcourts gegeneinander antreten und einem meist rot gefärbten Kunstlederball hinterherjagen. Streetball ist dynamisch, schnell, explosiv und ästhetisch. Ob nun drinnen, oder draußen, Bälle in Körben versenkt werden, die Regelunterschiede sind nicht besonders groß. Und gesund ist es auch. Regelmäßiges Basketballspielen hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, fördert jedoch vor allem die Ausdauer und Sprungkraft. Wer schonmal es schonmal gespielt hat, weiß wovon ich spreche – da geht’s schnell hin und her, herrlich um sich auszupowern! Anfängerinnen/Anfänger, die noch nicht die Bewegungsabläufe und Stopps gewohnt sind, sollten in der ersten Zeit vorsichtig spielen. Beim Springen und Dribbeln kann man leicht stolpern, oder mit dem Fuß umkippen. So weit, so gut.

Auspowern an der frischen Luft

Wie kann ich nun diesen Sport ausprobieren? Das Tolle an der Freiluft-Variante, ich benötige keinen Hallenschlüssel oder eine Vereinszugehörigkeit, kann einfach auf einen Court gehen und Bälle werfen, notfalls auch alleine. Logischerweise macht das Spielen im Team und somit mit mehreren Gleichgesinnten gleich viel mehr Spaß. Diese lassen sich schnell finden, sind die Plätze im Sommer doch immer recht schnell mit dribbelnden Ballakrobaten besetzt. Einfach fragen und mitmachen, so lautet die Devise. Nun gilt es nur noch schnell zwei Teams zu gründen, alles easy, nicht verbissen, und schon kann’s losgehen.

Ein paar grundlegende Regeln können helfen, das Spiel fair zu gestalten. Hier nun die wichtigsten Spielelemente der Basketball-Straßenvariante:

  • Die Teams spielen oft im zwei gegen zwei, oder drei gegen drei nur auf einen Korb gegeneinander.
  • Jeder „normale“ Korb bringt einen, jeder erfolgreiche Wurf von jenseits der 3-Punkte-Linie addiert zwei Punkte hinzu.
  • Nach einem Foul erhält die Mannschaft des gefoulten Spielers wieder den Ball.

In der Regel ist ein Streetballspiel nicht zeitlich, sondern auf eine bestimmte Punktzahl beschränkt. Einheitliche Regeln gibt es hierbei jedoch nicht. Die Spieler können selbst festlegen, wie lange ein Spiel dauert, oder welche Mannschaft nach einem Korberfolg den Ball erhält. Von der Ästhetik her unterscheidet sich Streetball auch vom konventionellen Hallensport: zwar ist Streetball ebenfalls ein Mannschaftssport, doch die individuellen Fähigkeiten erhalten mehr Gewicht und die Spieler, die am geschicktesten und trickreichsten mit dem Ball umgehen können, haben Vorteile.

Wer Spaß an dem Sport hat und eventuell auch den nötigen Platz vor der heimischen Haustür, dem seien mobile Körbe ans Herz gelegt. Preislich durchaus überschaubar und wetterfest hergestellt, kann man sich so den Court vor die eigene Haustür holen. Eine Sache, die ich im Übrigen sehr schätzen gelernt habe. Denn die heimischen Wurfduelle mit meinen Kids, oder das kurze Spiel an einem schönen Sommerabend möchte ich nicht mehr missen.

Tipps zum Basketball auf der Straße:

  • Bitte macht Euch gut warm.
  • Hohe, gestützte Turnschuhe helfen, die Gefahr des Umknickens zu minimieren.
  • Basketball ist eine bewegungsintensive Sportart, weite Sportkleidung ist empfehlenswert.
  • Lasst Euch nicht von den Tricks der etablierten Spielern abschrecken. Kommt alles mit der Zeit, mitspielen kann man auch als Rookie.

 

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

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