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Titelbild des Orthomol Blogs

Mit dem Auto in den Stau oder dem Zug in den Streik? Über unsere persönliche Logistik entscheiden wir täglich. Mit dem Transport von Nähr-oder Wirkstoffen an die Zielorte im Körper beschäftigt sich eine eigene Wissenschaft: die Galenik forscht nach passenden Darreichungsformen für Nahrungsergänzung- oder Arzneimittel. Orthomol macht aus diesem Wissen praktische Lösungen für seine Kunden: Vom Schokoriegel bis zur Trinkflasche mit Nährstoffkapsel.

Am Anfang der Arzneimittelherstellung standen Kräuteraufgüsse, Tinkturen und Salben, beispielsweise aus Heilpflanzen. In den Apotheken des 18. Jahrhunderts wurden Pillen gedreht. Dazu formte man aus einem Gemisch der Wirkstoffe mit „Trägersubstanzen“ wie Bienenwachs kleine Kugeln oder Walzen. Seitdem sind die Ansprüche an Hygiene und Qualität gestiegen, „Pillendreher“ sind daher obsolet. 

Eine Frage des „Timings“

Schon 1900 kamen erste gepresste Tabletten auf den Markt. Selbst in diesen klassischen Darreichungsformen steckt bis heute viel Forschungsarbeit und Know-How: Eine Tablette soll leicht zu schlucken sein und nicht schon im Mund auseinanderfallen. Dafür soll sie sich später leicht auflösen. Manchmal ist es erwünscht, den Wirkstoff möglichst schnell freizusetzen, wie etwa bei einer Kopfschmerztablette, manchmal soll ein Medikament lieber über einen gewissen Zeitraum gleichmäßig wirksam sein, beispielsweise bei einem Cholesterinsenker.  Die Zusammensetzung der Tablette kann darüber entscheiden, wie ihre Inhaltsstoffe aufgenommen werden können. Die Wissenschaftler sprechen von Bioverfügbarkeit und untersuchen, wann, wo, wieviel einer eingenommenen Substanz dem Körper tatsächlich zur Verfügung steht.

Schutz für Sensibelchen

Besonders bei komplexen Kombinationen mit vielen verschiedenen Zutaten ist die richtige Formulierung entscheidend, damit sich die verschiedenen Stoffe nicht gegenseitig behindern. Oft gilt es auch, Feuchtigkeit oder Sauerstoff fern zu halten. Tagesportionen oder Blister helfen dabei und sind außerdem besonders hygienisch. Trinkfläschchen stellen eine besondere Herausforderung für die Galeniker da: Damit sie  auch nach Monaten im Regal noch „stabil“ sind und alle Stoffe enthalten, die in der Rezeptur vorgesehen sind, ist viel Erfahrung nötig. Einige Orthomol-Trinkfläschchen tragen noch eine Kapsel im Deckel – die darin enthaltenen Stoffe lassen sich in Wasser nicht auflösen oder sind darin nicht haltbar genug.

Für jeden Geschmack

„Einnahmetreue“ (im Fachjargon: Compliance) ist ein wichtiges Thema bei der Formulierung der Darreichungsform. Die beste Mikronährstoffkombination nützt schließlich nichts, wenn sie nicht verwendet wird. Um die tägliche Einnahme der Tagesportionen so angenehm wie möglich zu machen, hat Orthomol  kreative Lösungen gefunden: Granulat zum Anrühren, Kapseln, Tabletten oder fertige Trinkfläschchen, Direktganulat und sogar Toffees, Kautabletten und Proteinriegel sind im Programm.

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