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Titelbild des Orthomol Blogs

Der Volksmund sagt, dass gegen jedes Zipperlein ein Kraut gewachsen ist. Da ist viel Wahres dran. So schön eine Schwangerschaft auch ist, sie geht doch auch mit einigen Unannehmlichkeiten einher. Eine „schöne Tasse Tee“ ist daher während dieser Zeit ein ideales Getränk. Tee kann entspannen, wärmen, erfrischen, ohne Kalorien den Durst löschen und ggf. sogar Übelkeit lindern. Auf einige Teesorten sollten Schwangere allerdings lieber verzichten. Wir haben euch hier wichtige Punkte zusammengestellt.

Die Dosis macht’s

Generell gilt, nicht zu viel von derselben Teesorte auf einmal zu trinken. Am Tag sollte für Abwechslung gesorgt werden, um nicht zu viel von einem Stoff aufzunehmen. Denn auch Kräuter, Gräser, Blätter & Co. besitzen Inhaltsstoffe, die dosisabhängig eine bestimmte Wirkung auf den Körper haben können.

Schwarz- und Grüntee enthalten Koffein – nur in Maßen genießen

Wahrscheinlich ist es allen bekannt, doch wir wollen sicherheitshalber darauf hinweisen: Alle Schwarz- und Grünteesorten – also auch Matcha – enthalten Koffein, das aufgrund der anregenden Eigenschaften in der Schwangerschaft nur begrenzt aufgenommen werden sollte. Einige Schwangere sind eisern und verzichten ganz darauf. Eine allgemeingültige Empfehlung ist schwierig auszusprechen, da je nach Ziehdauer, Dosierung und Tassengröße der Koffeingehalt schwankt.

Früchte- und Rooibostees

Pure Früchtetees, aber auch Rooibostee können in der Schwangerschaft getrunken werden. So können sie einen genüsslichen Beitrag zum erhöhten Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft leisten. Entscheidet euch am besten für Tees, die auf natürlichen Zutaten basieren und keine künstlichen Aromen enthalten. Auch Bio-Qualität sollte eure erste Wahl sein. Unbedingt ausprobieren solltet ihr leckere, selbstgemachte Eistees, die ihr mit frischen Früchten und z. B. Zitronenmelisse aufpeppen könnt. Sie sind aus Früchte- und Rooibostee ganz einfach selbst herzustellen und vor allem im Sommer herrlich erfrischend.

Kräutertees bei Übelkeit

Vielen Schwangeren ist das Thema Übelkeit bestens bekannt, besonders in den ersten Monaten müssen werdende Mamis damit kämpfen. Eine Tasse Fenchel-, Kamille- oder Pfefferminztee kann die Beschwerden lindern. Auch Ingwer ist geeignet. Das sogenannte Ingwerwasser ist schnell bereitet: Einfach ein 1 cm großes Stück vom frischen Ingwer abschneiden, Schale mit dem Messer abschaben und in Scheiben in eine Tasse geben. Mit heißem Wasser übergießen und genießen. Aber: „Mit zunehmender Ziehzeit wird die Schärfe des Ingwerwassers intensiver. Außerdem ist Ingwertee auch nicht für jede Schwangere geeignet, da er auch Sodbrennen auslösen kann“, sagt Jasmin Kratzig. Anhaltspunkt: Zwei Tassen Pfefferminztee oder sechs Gramm frischer Ingwer, was ungefähr der Größe einer Kirsche entspricht.

Hero in der Spätschwangerschaft: Himbeerblättertee

Viele Hebammen raten werdenden Muttis zu Himbeerblättertee. Er sollte aber erst ab der 37. Schwangerschaftswoche getrunken werden – denn er ist sehr beliebt in der Geburtsvorbereitung. Er entspannt die Muskulatur der Gebärmutter und fördert die Durchblutung.

„Der Tee wird seit vielen Jahrzehnten zur Geburtsvorbereitung empfohlen, da ihm eine Auflockerung des Gebärmutterhalses und des Muttermundes nachgesagt wird. Die Arbeit der Geburtswehen könnte dadurch etwas erleichtert werden, da das Gewebe weicher wird und besser auf die Kontraktionen reagieren kann“, erklärt Hebamme Jasmin Kratzig.

Grundsätzlich wissen eure Hebamme oder Ärztin alles über die Wirkung von Tees. Wenn ihr spezielle Fragen habt oder unsicher seid: Fragt immer sie. So könnt ihr euren Tee dann auch in Ruhe genießen, ohne euch zu viele Gedanken dabei zu machen.