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Im Volksmund gilt Weihnachten als das Fest der Liebe, die Adventszeit als die besinnlichste Zeit des Jahres. Doch wenn der Heilige Abend näher rückt, kann in vielen Haushalten vom frohen Fest leider wenig bis keine Rede sein. Immer mehr Menschen verbinden mit Weihnachten nur eines: Stress pur. Damit die Feiertage bei Dir nicht in einem Fest des Stresses ausarten, haben wir für Dich sechs Tipps, mit denen Du die Weihnachtszeit so gelassen wie möglich angehen kannst.

Denkt an die Geschenke – frühzeitig!

Alle Jahre wieder das gleiche Bild. Am Tag vor, oder besser noch an Heiligabend hetzen gestresste Menschen durch die Innenstädte des Landes und suchen schier planlos nach Geschenken für ihre Liebsten. Diesem Szenario solltest Du klar den Riegel vorschieben! Versuche doch mal bereits einige Wochen vor dem frohen Fest auszuloten, worüber sich Freunde und Familie freuen könnten.

Sicherlich gibt es eine Menge Geschenke, die kein Verfallsdatum haben und ruhig ein paar Wochen in einem Geheimversteck verweilen können. Oder aber man vereinbart mit der Familie, in diesem Jahr dem Konsum zu entsagen und auf Geschenke zu verzichten. Du wirst merken, wie der Druck von Deinen Schultern schwindet.

Wähle Deine Termine in der Advents- und Weihnachtszeit mit Bedacht

Ein vollgepackter Terminkalender in der Weihnachtszeit? Nein, lass mal! Gerade wenn die Adventszeit vor der Tür steht, häufen sich die Einladungen und Verabredungen für Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachtsfeiern, Advents-Kaffees und Co. Um hier nicht völlig dem Termindruck zu verfallen, wähle Deine Termine mit Bedacht und nimm nur die wahr, die für Dich wirklich wichtig sind. Auch wenn es Dir nicht immer leichtfallen wird, eine Einladung auszuschlagen, das schlechte Gewissen wird Dich nicht ewig verfolgen und Du wirst Zeit finden, Deine Akkus für den Jahresendspurt kurzzeitig wieder aufzuladen.

Familienkonflikte haben an Weihnachten nichts zu suchen

Jeder kennt es: Jedes Jahr an Weihnachten kommt die gesamte Familie zusammen und einige Personen haben nichts Besseres zu tun als erst mal Tacheles zu Reden. Wir sagen ganz klar: stop it! Familienkonflikte und -Streitereien haben (vor allem) an Weihnachten nichts zu suchen. Nicht umsonst gelten die Feiertage als besinnlichste Zeit des Jahres und Weihnachten als „Fest der Liebe“.

Respektiert den/die Anderen und versucht ihn/sie so zu nehmen wie er/sie ist. Vielleicht bietet sich auch im Vorfeld die Möglichkeit, den Hörer in die Hand zu nehmen und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Dann sollte einem harmonischen Weihnachts-Miteinander nichts mehr im Wege stehen.

Klotzen statt kleckern? Keine Competition beim Weihnachtsmenü!

Jeder hat eine eigene Vorstellung von einem gelungenen Weihnachtsfest. Und besonders beim Weihnachtsmenu möchten viele ihre Gäste mit kulinarischen Raffinessen beeindrucken und ordentlich einen raushauen. Alles muss perfekt sein! Die schlechte Nachricht dabei: An diesem Punkt ist der Stress bereits vorprogrammiert.

Führe Dir immer vor Augen: Für wen zauberst Du Dein Weihnachtsmenu? Sicherlich doch für den engeren Familienkreis. Und gerade, wenn es um die Familie geht, muss man doch mit niemanden in den Wettbewerb treten. Klar möchte man auch die Liebsten mit einem festlichen Mahl ein wenig beeindrucken. Aber setze Dich beim Zubereiten des Weihnachtsessens nicht zu sehr unter Druck. Auch wenn etwas mal nicht so gelingt, wie es sein soll: ruhig Blut. Es lässt sich wesentlich entspannter feiern, wenn Du ein gewisses Maß an Gelassenheit bewahrst (und ausstrahlst).

Denke immer dran: Es ist Euer Fest!

Bei all dem Trubel, den Weihnachten mit sich bringt, solltest Du stets Deinen Prinzipien folgen und das frohe Fest immer so gestalten, wie Du es für richtig hältst. Niemand schreibt Dir vor, wie Du Weihnachten zu verbringen hast. Daher feiere es ganz nach Deinen Wünschen. Deine Gäste werden es Dir danken, denn es gibt nichts Schlimmeres, als am Heiligen Abend steif da zu sitzen und sich verstellen zu müssen.