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Atmen, sehen, riechen, hören, fühlen, denken, essen, Fahrrad fahren, schreiben, lesen, lachen, Klavier spielen… viele dieser Dinge können wir gleichzeitig erledigen, ohne darüber nachzudenken. Verantwortlich dafür ist unsere Schaltzentrale: das Gehirn. 

Informationsnetzwerk 

Neben der Überwachung und Regulierung der lebensnotwendigen Körperfunktion ist das Gehirn das Zentrum für Wahrnehmung, Konzentration und Gedächtnis. Um alle Bereiche des Körpers zu erreichen, baut es ein riesiges Kommunikationsnetz auf: mit etwa 100 Milliarden Nervenzellen, den so genannten Neuronen. Sie bilden das Netzwerk für den Transport und die Verarbeitung von Informationen. 

Verrechnen und weitergeben

Jedes Neuron arbeitet blitzschnell. Es besteht aus einem Zellkörper mit verschiedenen Fortsätzen, den so genannten Dendriten. Hier werden Informationen von benachbarten Nervenzellen aufgenommen und „verrechnet“ – d.h. in elektrische Signale übersetzt. Diese werden dann über einen kabelähnlichen Fortsatz, das Axon, weitergeleitet. Am Ende des Axons verzweigt sich die Nervenzelle in so genannte Synapsen und tritt so mit vielen weiteren Nervenzellen in Kontakt.

Von elektrisch zu chemisch

Die einzelnen Neuronen sind jedoch nicht direkt miteinander verbunden, sondern im Bereich der Synapse durch einen kleinen Spalt getrennt. Da elektrische Signale nicht über diesen Spalt zur nächsten Zelle springen können, werden sie hier in chemische Signale umgewandelt. Das übernehmen die Botenstoffe, die sogenannten Neurotransmitter. Sie überwinden den ganzen synaptischen Spalt, werden von der nächsten Nervenzelle aufgenommen und hier wieder in ein elektrisches Signal zur Weiterleitung umgewandelt. 

Insbesondere im Kindesalter findet ein intensiver Auf- und Ausbau unseres neuronalen Netzwerks statt. Man sollte also für genug „Brain Food“ sorgen, damit die kindliche Schaltzentrale optimal wachsen kann.

1 Kommentar

Anonymous gepostet am Dienstag, 18. April 2017:

guter Artikel! :)

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