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Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor Instant-Nudelsuppen für die Mikrowelle. Dabei haben die Mediziner weniger den Nährstoffgehalt zu bemängeln als vielmehr eine ganz akute Gesundheitsgefahr für die Kids: Allein in den USA erleiden etwa 10.000 Kinder jährlich eine behandlungsbedürftige Verbrühung durch die Fertiggerichte.

In Deutschland heißen sie Cup-Soup, Heiße Tasse, 5-Minuten-Terrine oder Asia-Snack: Instantsuppen, die als fertige Portionen nur in der Mikrowelle erwärmt werden müssen, sind selbst für Schulkinder leicht zuzubereiten – könnte man denken. Kinderärzte warnen allerdings davor, den Kleinen die Zubereitung allein zu überlassen: Stolze 20% der Verbrühungen bei Kindern zwischen 4 und 12 Jahren sind durch die Mikrowellen-Suppen verursacht worden. Der Altersdurchschnitt für die Verletzungen lag bei 7 Jahren, also im Grundschulalter.

Dr. Monika Niehaus, Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte erklärt: „Kindern ist meist nicht klar, wie heiß das Essen ist, weil Mikrowellen Lebensmittel nicht gleichmäßig erhitzen.“ Die meisten Verbrühungen betrafen den Rumpf der Kinder, beispielsweise, weil der Becher mit der heißen Flüssigkeit beim Transport überschwappte.

Instant-Nudeln sind bei manchen Kindern beliebt. Als Kinderessen sind sie aber eigentlich ohnehin keine gute Wahl: Die Fertigprodukte enthalten viel Salz, oft zugesetzten Zucker und gesättigte Fettsäuren, dafür fast keine Ballast- und wenige Mikronährstoffe. Im Zweifel ist ein Müsli mit Obst und Haferflocken die bessere Wahl. Warme Mahlzeiten sollten besser unter Aufsicht eines Erwachsenen zubereitet werden.

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