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Titelbild des Orthomol Blogs

Alle wissen: Alkohol ist nicht gesund. Wer trotzdem ein „kühles Blondes“ oder einen „kräftigen Roten“ genießen möchte, sucht gerne nach einem „Zusatznutzen“. Wir halten uns wie immer an die Wissenschaft und sagen, was Alkohol wirklich kann – und was nicht!

1. Bringt Sekt den Kreislauf in Schwung?

Alkohol kann in geringer Konzentration den Blutdruck steigern. In Verbindung mit Kohlensäure in Sekt oder Schaumwein kann tatsächlich kurzfristig ein „belebender“ Effekt eintreten – die Kohlensäure wirkt auf die Durchblutung des Gehirns. Schon das zweite Gläschen bewirkt allerdings das Gegenteil: Mehr Alkohol weitet die Gefäße, senkt den Blutdruck und macht eher müde. Genießen ist natürlich erlaubt, aber wer den Sekt nur „für den Kreislauf“ trinkt, sollte lieber auf Bewegung, Frischluft und vielleicht ein Tässchen Kaffee setzen. 

2. Fördert Schnaps die Verdauung?

Auch wenn ein Digestif zum Abschluss der Mahlzeit weit verbreitet ist: Wissenschaftlich betrachtet blockiert Hochprozentiges die Fettverdauung eher. Möglicherweise bekämpfen in Kräuter- und Gewürzschnäpsen andere Inhaltsstoffe das Völlegefühl. Diesen Effekt könnte man allerdings auch mit einem Kräutertee erreichen, wenn man denn wollte…

3. Löst Alkohol Schlafprobleme?

Alkohol kann zwar müde machen, der Abbau des Zellgiftes Ethanol verlangt dem Körper aber einiges ab – und führt dann später in der Nacht zu Problemen und Durchschlafschwierigkeiten. Der Schlaf ist weniger erholsam. Als Einschlafhilfe für Menschen mit Schlafproblemen taugt Alkohol daher auch in moderaten Mengen nicht! Etwas warme Milch mit Honig oder entspannende Kräutertees, z. B.  mit Melisse oder Hopfen, sind eine gesunde Alternative.

4. Desinfiziert Alkohol den Magen?

Das ist kompletter Unsinn. Hochprozentiger Alkohol hat zwar eine desinfizierende Wirkung, aber eine so hohe Konzentration kann man im Körper nicht erreichen, ohne sich zu vergiften. Während einer Infektion schwächt getrunkener Alkohol den Körper zusätzlich. Wenn Sie zweifeln, ob ein Lebensmittel hygienisch einwandfrei ist, lassen sie die Finger davon – ob mit oder ohne Alkohol.

5. Macht Alkohol kreativ?

Alkohol macht nicht kreativ, aber er kann in kleinen Mengen enthemmend wirken. Für kreative Prozesse, in den bestehende Denkrichtungen verlassen werden sollen, kann das hilfreich sein. Die Betonung liegt allerdings auf „kleine Mengen“: Betrunken ist unser Gehirn nicht leistungsfähig. Weil Alkohol außerdem die Urteilsfähigkeit beeinträchtigt, empfehlen wir kreative Eingebungen im nüchternen Zustand einer kritischen Prüfung zu  unterziehen. Wer lieber ohne Alkohol kreativ ist, kann übrigens auch eine Runde joggen: Sport fördert die Durchblutung im Gehirn. 

Fazit:

Für die Gesundheit brauchen wir keinen Alkohol zu trinken. Wer sein Gläschen maßvoll „auf die Gesundheit“ erhebt, darf sich dabei ganz auf den Genuss konzentrieren. Und der ist  – ganz unabhängig vom Alkoholgehalt – schließlich Grund genug.

Gesundheit im Blick / 04.12.2019

Schlaf ist wichtig für den gesamten Körper – und besonders für das Gedächtnis. Im Schlaf werden relevante Inhalte „einsortiert“ und abgelegt. Andere Erlebnisse und Erfahrungen werden „gelöscht“. Das Vergessen ist ein aktiv gesteuerter Prozess. Forscher versuchen mehr darüber herauszufinden, wie…