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Titelbild des Orthomol Blogs

Du fragst:
Ich stecke in meiner Abschlussarbeit und habe kürzlich etwas über Brain Food gelesen. Was ist damit gemeint? Braucht das Gehirn unter Leistungsdruck Spezialnahrung?

Wir antworten:
Eigentlich nicht. Das Gehirn braucht Glucose als Energiespender und zusätzlich wichtige Mikronährstoffe um leistungsfähig zu bleiben. Es gibt einige Nährstoffe, die für die Hirnfunktion  eine besondere Bedeutung haben.

Beispielsweise fördern Phospholipide und Omega-3-Fettsäuren als wichtige Bestandteile der Nervenzellen die Reizweiterleitung im Gehirn; antioxidativ wirkende Mikronährstoffe wie Vitamin C und E, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe wie Grüntee bieten Schutz vor oxidativem Stress. Zur Förderung der Durchblutung und des Energiestoffwechsels tragen unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Pantothensäure und Coenzym Q10 bei. Lebensmittel, die solche Gehirn relevanten Mikronährstoffen enthalten man auch Brain Food, beispielsweise fetthaltigen Fisch, frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Soja. Aber auch Eier und Milchprodukte wie Sahne oder Butter enthalten wichtige Helfer für unsere Gehirnzellen. Wer sich vielseitig und ausgewogen ernährt sorgt dafür, dass seinen grauen Zellen auch in stressigen Zeiten nicht die Puste ausgeht. Schokopudding und Cheeseburger können wir dagegen als „Nervennahrung“ auch in Prüfungsphasen nicht empfehlen. „Mood-Food“ für das Gemüt und „Brain-Food“ für das Gehirn sind leider nicht immer das gleiche.