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Ich sag‘s Euch, wie es ist: Wasserski und ich, das war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick.

Denn meine allerersten „Gehversuche“ auf den Brettern endeten nach ungefähr zwei bis drei Sekunden im Wasser eines Sees. Ich hatte mich so sehr auf den Start konzentriert, wollte alles richtig machen und habe mich dann doch zu weit nach vorne gelehnt. Und so wurde ich direkt beim ersten Zug der Seilanlage nach vorne „katapultiert“. Nach meiner sofortigen Bruchlandung ließ ich dann auch den Schleppbügel nicht sofort los und wurde somit noch weitere 20 Meter durchs Wasser gezogen – wow, das hatte ich mir einfacher vorgestellt. Aber ich bin nicht kleinzukriegen und so ließ ich mir besonders den „Start“ noch einmal genauer erklären. Schlussendlich fluppte es. Zwar noch nicht ganz sicher, aber doch sehr entspannt, konnte ich meine Runden drehen. Ab dem Moment, wo man mit knapp 25 bis 30 km/h über das Wasser gleitet, stellt sich ein aufregendes Glücksgefühl ein – wie cool ist dieser Sport denn bitte?!

Meine sehr persönliche Einstiegsszene beschreibt gut, wie es einem Anfänger auf den Wasserkiern ergehen kann. Doch nicht jeder leidet unter meinen Anfängerproblemen und die Wassersportart ist relativ leicht zu erlernen. Wie schnell das Ganze von Erfolg gekrönt ist, hängt letztlich von vielen Faktoren ab. Koordinationsfähigkeit und die körperlichen Grundfitness spielen eine große Rolle.  Doch der Sport ist geeignet für jede Altersgruppe – die einzige Voraussetzung: Schwimmen sollte man können.

„Wasserski trainiert praktisch alle Muskelgruppen“, erklärt Gesundheitsexperte Dr. Stefan Graf. „Anfänger spüren oft Muskelverspannungen, sonst gilt ein eher geringes Verletzungsrisiko.“

Ab geht die Post

Wasserskifahrer sieht man im Sommer häufig auf Flüssen oder dem Meer. Ein Motorboot zieht dann den Sportler hinter sich her, gestartet wird meist von einer Rampe (leichter) oder direkt aus dem Wasser (schwieriger). Auf dem freien Gewässer ist der Sport etwas schwieriger zu Erlernen, hinter einem Motorboot hergeschleppt zu werden ist zudem oft sehr teuer. Gott sei Dank gibt es noch andere Möglichkeiten. Oft vielleicht noch unbekannt, gibt es in Deutschland zahlreiche Wasserskianlagen. Diese Variante ist auch wesentlich kostengünstiger.

Jetzt noch eine kleine Materialkunde zum Abschluss. Denn es gibt zwei unterschiedliche Arten von Wasserskiern: Monoski (also ein Brett) sind für die Profis, Doppelski für Einsteiger, das sollte man sich merken. Wen es dann richtig packt, für den sind sicherlich auch Wakeboards interessant.

Tipps für den Einstieg:

  • Geht zu einer Eurer lokalen Wasserskianlagen und fragt vor Ort nach einer Einweisung. Die Anlagenbetreiber helfen Euch und sind auf Anfängerfragen eingestellt.
  • Alternativ: fragt bei örtlichen Wasserskigruppen an. Auch diese helfen Euch beim Einstieg.
  • Achtet auf die Anweisungen der Anlagenbetreiber. Wenn Ihr mit Motorboot unterwegs sein wollt, wendet Euch am besten an einen Profi.
  • Eine Schutzweste gehört zur Pflichtausrüstung. Diese dient hauptsächlich als Aufprallschutz.
  • Ein wenig Aufwärmen kann nicht schaden. Gerade der Schulterbereich wird sehr beansprucht.

 

 

Ralf Kerkeling (47) ist freiberuflicher Sport-Journalist und Buchautor. Während einer mehrjährigen Tätigkeit beim TV entdeckte er das Schreiben für sich und wechselte schließlich die berufliche Richtung. Er schreibt für diverse Sportmagazine. Mit den Büchern „Running Wild“ und „Passion Laufen“ konnte er sich als Autor erfolgreich ausprobieren. Er ist zudem Mitbetreiber des Sport- und Reiseblogs Hasumsi – Writers Runway.

 

 

1 Kommentar

Ferdinand Schneider gepostet am Dienstag, 24. Juli 2018:

Schön mehr zu lesen über Ihre Wasserski-Erfahrung. Ich überlege diesen Sommer nämlich auch Wasserski zu machen. Gut zu wissen, dass man sich vorher aufwärmen sollte.

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